Echte Vielfalt

Geschichte des Aktionsplans

„Echte Vielfalt“, das ist das Motto des Aktionsplans für die Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten des Landes Schleswig-Holstein. Zustande kam dieser Aktionsplan 2014 auf einstimmigen Beschluss des Landtags und wird seitdem getragen von einem breiten Bündnis aus der queeren Community in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

50.000 Euro hat der Landtag für das Auftaktjahr 2014 zur Verfügung gestellt und beschloss im Januar 2014 ohne Gegenstimme „Miteinander Stärken, Homophobie und Diskriminierung bekämpfen“:

„Wir stehen für ein tolerantes Schleswig-Holstein. Durch die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intersexuellen und Transgendern werden wir Schleswig-Holstein ein tolerantes Gesicht geben und Diskriminierung konsequent entgegentreten. Der Abbau von Diskriminierung und Homophobie ist für uns eine Querschnittsaufgabe.“

Bei der Erstellung des Aktionsplans hat der beauftragte LSVD die anderen schleswig-holsteinischen Vereine und Initiativen eingebunden. Das Sozialministerium war auch in der Regel mit der betreuenden Mitarbeiterin dabei. Enge Zusammenarbeit findet ebenso mit der Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein statt.

Ende 2015 lud der CSD Kiel e. V. zu einem Runden Tisch ein mit der Absicht, die Zusammenarbeit der LSBTIQ*-Initiativen und Organisationen in Schleswig-Holstein auszubauen und zu intensivieren. Aus diesem Format entwickelte sich der Runde Tisch „Echte Vielfalt“, an dem Vertreter*innen des zuständigen Ministeriums regelmäßig teilnahmen.

Mit den Jahren hat sich der Runde Tisch und das Netzwerk „Echte Vielfalt“ stetig erweitert, zuletzt durch bisexuelle und intersexuelle Vereine. Auch Mitarbeiter*innen von Universitäten und anderen behördlichen Einrichtungen haben den Kontakt zur „Echten Vielfalt“ gesucht, so dass mittlerweile auf ein sehr umfassendes Netzwerk queerer Initiativen zurückgegriffen werden kann.

Mit dem Runden Tisch steigerte sich die Zusammenarbeit kontinuierlich, und das Verständnis und die Wertschätzung der Gruppen untereinander wuchsen weiter. Die Zusammenarbeit der Initiativen und Vereine in Schleswig-Holstein war noch nie so gut wie in den letzten beiden Jahren. So wurde nicht nur fortlaufend über den Stand der eingereichten und genehmigten Projekte informiert, sondern auch die Aktivitäten aus dem Gruppenleben der jeweiligen Initiativen und interessante Entwicklungen oder wichtige Hinweise wurden geteilt.

Das Netzwerk „Echte Vielfalt“ wird sich auch weiterhin aktiv für die Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt einsetzen und auf dem begonnenen Weg gemeinsam voranschreiten. Für Echte Vielfalt im Echten Norden!

Wer steht heute hinter echte-vielfalt.de?

Das Deutsche Institut für Sozialwirtschaft e.V. (DISW) hat echte-vielfalt.de in den Jahren 2019 und 2020 weiterentwickelt. Ziel der Weiterentwicklung war es, Community, Verbände und heteronormative Mehrheitsgesellschaft regelmäßig mit neuen Inhalte zu sexueller Vielfalt zu informieren. Die Community wurde bei der Weiterentwicklung beteiligt, die bestehende Seite echte-vielfalt.de wurde im Laufe dieses Prozesses grundlegend überarbeitet und umstrukturiert.

Im Januar 2021 übertrug der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) Schleswig-Holstein e.V. die Seite an das DISW. Der LSVD unterstützt das DISW seitdem bei der laufenden Aktualisierung der Seite mit fachlichen Hinweisen und Beiträgen aus der Community. Das DISW ist für den Betrieb und die laufende Aktualisierung von echte-vielfalt.de verantwortlich. Wöchentlich werden neue Beiträge hochgeladen und statische Seiten bei Bedarf angepasst. Dazu wird es durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Das Deutsche Institut für Sozialwirtschaft erklärt in...

Das Deutsche Institut für Sozial·wirtschaft

Diese Internet·seite ist vom

Deutschen Institut für Sozial·wirtschaft.

Kurz nennt man das Institut auch: DISW.


Das DISW gibt es seit dem Jahr 2005.

Es wurde von 7 Fachleuten gegründet:

  • Einige Fachleute haben für Hochschulen gearbeitet.
    An einer Hochschule kann man studieren.
    Dafür braucht man Abitur.
  • Einige Fachleute haben für Unternehmen gearbeitet.
    Ein anderes Wort für Unternehmen
    ist zum Beispiel: Firma.

Für diese Internet·seite bezahlt ein Ministerium Geld.

Das Geld ist vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren.

Kurz nennt man das Ministerium auch:

Sozial·ministerium von Schleswig-Holstein.


Dem DISW ist etwas sehr wichtig:

Diese Internet·seite soll barrierefrei sein.

Darum sind viele Informationen in Leichter Sprache.

Die Schrift ist groß und man kann sie gut lesen.

Und es gibt einen guten Abstand zwischen den Sätzen.


Was macht das DISW?

Das DISW arbeitet wissenschaftlich.

Das heißt: Das DISW findet neue Dinge heraus.

Zum Beispiel gemeinsam mit Wissenschaftlern.

Dazu sagt man auch: Das DISW macht Forschung.

Die Ergebnisse der Forschung gibt das DISW weiter.

Zum Beispiel an soziale Einrichtungen.

Soziale Einrichtungen sind zum Beispiel

  • Senioren·heime
  • Angebote für Menschen mit Behinderung

Das DISW ist ein gemeinnütziger Verein.

Gemeinnützig heißt:

Das DISW tut gute Dinge für alle Menschen.

Das DISW unterstützt zum Beispiel:

  • Ministerien
  • Vereine für Menschen mit Behinderung.
  • soziale Unternehmen.

Zum Beispiel bietet das DISW Beratung an.

Das DISW bietet auch Schulungen an.

Das DISW macht aber noch mehr.

Zum Beispiel arbeitet das DISW

mit anderen Menschen zusammen.

Zum Beispiel mit Beratern und Trainern.