Echte Vielfalt

Schule

Die Kampagne #NoHateMe ist eine Initiative des Vereins Liebe wen Du willst e.V. und setzt sich für ein Internet ohne Hass auf LSBTIQ-Menschen ein.

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„Hass im Netz existiert nicht losgelöst vom analogen Leben, sondern greift reale Macht- und Diskriminierungsstrukturen auf, aus denen er sich speist. Zusätzlich lässt sich im Internet eine Art Enthemmungseffekt beobachten. Meinungen, die im realen Leben oft nur von einer Minderheit offen vertreten werden, sind mit wenigen Klicks veröffentlicht und finden im Internet eine große Bühne.“ schreibt die Initiative auf ihrer Homepage.

Das wichtigste Ziel der Studierenden und jungen Menschen, die sich bei NoHateMe engagieren, ist die Präventionsarbeit gegen digitales Mobbing bzw. Cyber-Mobbing und Hate Speech. Dies soll unter anderem durch Förderung von Medienkompetenz, der Stärkung von Selbstvertrauen und der Vermittlung von sozialen und kommunikativen Fähigkeiten erreicht werden. Betroffene sollen informiert werden, welche Rechte sie im Internet haben, und wie man sich gegen Hass und Diskriminierung im Netz zur Wehr setzen kann.

Auch Bildungs- und Aufklärungsarbeit wird durch das Projekt geleistet, zum Beispiel durch Workshops in Schulen und Jugendzentren.

Über die Webseite von Liebe wen Du willst können außerdem Vorfälle gemeldet werden, und darüber beraten werden, ob eine strafrechtliche Verfolgung Sinn machen kann.

Erreichbar ist die Initiative auch über Facebook und Instagram.

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2012, im Rahmen des Aktionsplans der Landesregierung NRW „für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – gegen Homo- und Transphobie“, wurde vom Schulministerium NRW und der Initiative Schule der Vielfalt ein Kooperationsvertrag unterschrieben. Damit wurde auf das bereits seit 2008 vorhandene Engagement der damaligen lesbisch-schwulen Schulaufklärung (SchLau) NRW und der Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW aufgebaut.

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Diese war ins Leben gerufen worden, um „in Nordrhein-Westfalen eine gesellschaftliche Öffentlichkeit für die Ächtung von Homophobie in der Schule herzustellen und so sowohl strukturelle als auch individuelle homophobe Diskriminierung und Gewalt in Schulen zu stoppen“.

Heute ist die Schule der Vielfalt ein bundesweites Antidiskriminierungsnetzwerk, welches Lokalgruppen in allen Ländern hat, die sich dafür einsetzen, „dass an Schulen mehr gegen Homo- und Trans*feindlichkeit und mehr für die Akzeptanz von unterschiedlichen Lebensweisen getan wird“.

Für das Landesnetzwerk in Schleswig-Holstein wurde unter dem Träger „HAKI e.V. – lesbisch-schwule Emanzipationsarbeit in Schleswig-Holstein“ der Name SCHLAU übernommen, mit SCHLAU-Teams in Flensburg, Kiel und Lübeck; die Bildungs-, Aufklärungs- und Antidiskriminierungsworkshops zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt für Schulen, Sportvereine, Jugendzentren und andere Jugendeinrichtungen anbieten. Dabei stünden Begegnungen und Gespräche zwischen Jugendlichen und lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Teamer*innen im Zentrum, um diese mittels „pädagogischer Methoden und evaluierter Konzepte“ für die Lebenswirklichkeiten von jungen LSBTIQ*-Personen zu sensibilisieren. Weitere Ziele der SCHLAU-Workshops sind unter anderem die Förderung von Respekt und Toleranz gegenüber geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, und Jugendlichen und jungen Erwachsenen Mut zu machen für einen selbstbewussten Umgang mit ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität.

Die Tatsache, dass 2015 eine Studie zu Coming-Out-Erfahrungen von LSBTIQ*-Jugendlichen ergab, dass mehr als 65% der ca. 4000 Befragten vor ihrem ersten äußeren Coming-Out Ablehnung durch Freund*innen und Familienmitglieder fürchteten, ist nur ein Indiz für die Notwendigkeit von aufklärenden Antidiskriminierungsworkshops. Unter ihrem Konzept erklärt auch SCHLAU selbst, warum Arbeit wie ihre wichtig ist – und liefert Informationen zu Methodik, theoretischen Grundlagen wie Menschenrechtsbildung und Intersektionalität und der Qualifikation ihrer Mitarbeitenden.

Zwar können momentan während der COVID-19 Pandemie keine physischen Workshops stattfinden, doch auch online steigt die Präsenz von LSBTIQ*-Inhalten für Jugendliche: Beispielsweise das TV-Magazin von Queerblick e.V.  „das Medienprojekt für schwule, lesbische, bisexuelle und trans* Jugendliche“ auf YouTube. Hier können Interessierte durch eine Bandbreite verschiedener Filmformate wie Dokus, Kurzfilme und Interviews mehr über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt lernen.

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„Offenheit für vielfältige Lebensweisen“ bietet Schulen und anderen u.g. Einrichtungen eine zwei- bis sechsstündige Informations-, Bildungs- und Aufklärungsveranstaltung an. Zudem beteiligen wir uns gerne an Projekttagen oder -wochen. Unsere Veranstaltungen finden grundsätzlich nicht in Form des klassischen Frontal- oder Vortragsunterrichts statt, sondern den Teilnehmer_innen wird anhand von Methoden ermöglicht, ihre Reflexion selbst zu erarbeiten.

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"Offenheit für vielfältige Lebensweisen“ verwendet vielfältige Methoden, welche fortlaufend weiterentwickelt und hinterfragt werden. Der autobiographische Ansatz durch die Darstellung der persönlichen Biographie der Teamer_innen und die offene Beantwortung von Fragen ist von zentraler Bedeutung.

Die Ziele von unseren Workshops sind:

  • Vielfalt von unterschiedlichen Lebensweisen sichtbar machen und einen gleichwertigen Umgang mit vielfältigen Lebensweisen fördern
  • Sensibilisierung für Diskriminierungsmechanismen
  • Authentische Einblicke in gleichgeschlechtliche Lebensweisen gewähren sowie Akzeptanz gegenüber der Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe vermitteln
  • Vorurteile und Klischees wirkungsvoll hinterfragen und abbauen
  • Beitrag zu nachhaltiger Antidiskriminierung leisten
  • Effektive psychische und physische Gewaltprävention
  • Demokratische Menschenrechtsbildung
  • Homo-, Trans*-, Biphobie effektiv bekämpfen
  • Stärkung einer selbstbestimmten geschlechtlichen Entwicklung und der sexuellen Selbstbestimmung
  • Akzeptanz und Einfühlungsvermögen fördern

Das Workshopangebot können

  • Schulen ab dem 6. Jahrgang
  • Bildungs- und Freizeiteinrichtungen
  • Ausbildungsbetriebe
  • Offene Jugendhilfe (Jugendzentren, -häuser, -treffs)
  • Vereine und Verbände
  • Stationäre und teilstationäre Jugendhilfeeinrichtungen

sowie alle im Bereich der Jugendarbeit und Jugendhilfe tätigen Gruppen, Projekte und Einrichtungen buchen.

Darüber hinaus können auch Hochschulen,  Fachschulen und –hochschulen, Pädagogische Multiplikator_innen in der Jugendarbeit und Eltern das Angebot nutzen.

Download:

Kontakt:

Informations- und Beratungsstelle NaSowas  des Jugendnetzwerk lambda::nord e.V.

Mengstraße 43 · 23552 Lübeck

Telefon. 0451 7075588 · Telefax. 0451 7075587

www.lambda-nord.de · nasowas@lambda-online.de


Wir suchen Regenbogenfamilien …

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140625_PetzePostkarte_V140625_PetzePostkarte_R… die uns ein Familienfoto für das Schulprojekt überlassen.

… die uns ein Zitat (1 bis 2 Sätze) über ihre Familie schreiben!

Das PETZE Institut für Gewaltprävention gGmbH (Petze Institut) erstellt im Rahmen von "Echte Vielfalt – Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten Schleswig-Holstein" Unterrichtsmaterialien für Grundschulen.

Darüber hinaus konzipiert das PETZE Institut ein Fortbildungsmodul für Lehrkräfte und Lehramtsanwärter_innen, das 2014 als Abrufveranstaltung zur Verfügung steht.

Weiterhin wird die entwickelte Unterrichtseinheit mit bereits bestehenden Präventionskonzepten in der Grundschule als ein zusätzlicher Baustein verzahnt. Die Lernziele werden dabei dem bestehenden Lehrplan für Grundschulen in Schleswig-Holstein angepasst und berücksichtigen Anforderungen der Inklusion.

Das Petze Institut kooperiert bei der Erstellung der Materialien und der Entwicklung des Fortbildungskonzepts für Lehrkräfte unter anderem mit den SchLAU Projekten in Schleswig-Holstein (Haki und NaSowas), dem Landeselternbeirat der Grundschulen und Förderzentren in Schleswig-Holstein, dem IQSH, dem LSVD und weiteren Akteuren, die sich für Gleichstellung und gegen Homophobie einsetzen.

Kontakt: Ursula Schele, Petze Institut für Gewaltprävention gGmbh
Tel. 0431 91185, Mail ursula.schele@petze-kiel.de

Links:

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"Echte Vielfalt macht Schule"

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Das PETZE Institut für Gewaltprävention gGmbH (Petze Institut) erstellt im Rahmen des Aktionsplans für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten Schleswig-Holstein Unterrichtsmaterialien für Grundschulen. Darüber hinaus konzipiert das PETZE Institut ein Fortbildungsmodul für Lehrkräfte und Lehramtsanwärter_innen, das 2014 als Abrufveranstaltung zur Verfügung steht.

Aus diesem Grund hat das PETZE Institut am vergangenen CSD (Christopher Street Day) am 31. Mai 2014 in Kiel zahlreichen Besucherinnen und Besuchern folgende Frage gestellt:

Was meinen Sie? Was meinst Du? Was sollen (Grundschul-) Kinder in Schleswig-Holstein über vielfältige Lebens- und Liebesweisen wissen?

Viele Menschen nahmen an dieser ersten Bestandsaufnahme teil. Die Antworten werden zurzeit ausgewertet und zusammengefasst. Wenn auch Sie eine Antwort haben, füllen Sie einfach unsere nebenstehende Postkarte aus und lassen Sie sie uns zukommen. Der fachlich beste und der originellste Beitrag werden im Rahmen einer ECHTE Vielfalt Veranstaltung prämiert und es warten echt bunte und vielfältige Preise!

Postkarte "Was sollen Kinder über vielfältige Lebens- und Liebensformen wissen?

Kontakt: Ursula Schele, Petze Institut für Gewaltprävention gGmbh
Tel. 0431 91185, Mail ursula.schele@petze-kiel.de

LINK: Postkarte als pdf zum Download

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