Vom 01.05.2026 bis 31.05.2026 öffnen Hamburgs (queere) Vereine und Initiativen ihre Türen zum Queer History Month. Auch Einzelpersonen gestalten das vielfältige Programm mit. Der Mai wurde dabei bewusst gewählt, um auf die Demonstrationen und Feierlichkeiten im Pride Month vorzubereiten.
Bereits im April berichteten wir in unserem Artikel „Spuren queeren Lebens im Norden: Geschichte, Orte und Erinnerungskultur in Norddeutschland“ kurz über den Queer History Month in Hamburg.
Ziel ist es, die Geschichte der LSBTIQ* Community zu erzählen, erlebbar zu machen und sichtbar zu halten. In einer Zeit, in der Gewalt und Hass gegen queere Menschen (in Deutschland) zunehmen, ist es besonders wichtig, diese Sichtbarkeit zu stärken, um gesellschaftliche Akzeptanz zu fördern und die Kämpfe sowie Errungenschaften der Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Eingeladen sind alle Interessierten – unabhängig davon, ob sie sich selbst zur Community zählen, Allies sind oder mehr über queere Geschichte erfahren möchten.
Weltweit wird der Queer History Month unterschiedlich benannt (z. B. LGBTQ History Month) und begangen. Seinen Ursprung hat der Queer History Month 1994 im US-Bundesstaat Missouri. Seit 2024 finden in Hamburg jährlich im Mai zahlreiche Veranstaltungen statt, die sich insbesondere der historischen Bildung widmen.
Das Programm umfasst Ausstellungen, Führungen, Filmveranstaltungen und weitere Formate, durch die sich queere Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und auf vielfältige Weise erschließen lässt.
Das gesamte Programm findet sich auf der Webseite queerhistoryhamburg.de. Dort können auch eigene Veranstaltungsideen eingebracht oder direkt angemeldet werden. Manche Veranstaltungen sind kostenlos, andere kostenpflichtig. Es empfiehlt sich, vorab zu prüfen, ob eine Anmeldung erforderlich ist.
