2016 wurde die Queerfilmnacht gegründet. Sie ging aus der Fusion der bereits 2005 gestarteten L-Filmnacht und der wenig später gegründeten Gay-Filmnacht hervor. Ziel war es, sichtbar zu machen, dass Queerness weit mehr umfasst als lesbische und schwule Perspektiven. Seitdem wird in fast 50 Kinos in Deutschland und Österreich jeden Monat ein neuer Film mit queeren Themen aus der internationalen Filmlandschaft gezeigt.
Die Queerfilmnacht möchte queere Geschichten auf die Kinoleinwand bringen und dabei auch Orte erreichen, in denen es nur wenige Angebote für die LSBTIQ* Community gibt. Gleichzeitig bietet sie queeren Filmschaffenden und ihren Werken eine Plattform in einer Filmbranche, die nach wie vor überwiegend von nicht-queeren Erzählungen geprägt ist.
Im Juni steht der Film „Donkey Days“ auf dem Programm. Die Komödie erzählt die Geschichte zweier Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Angetrieben von den Erwartungen ihrer Mutter befinden sich beide seit Jahren in einem ständigen Konkurrenzverhältnis. Als sie in ihr Elternhaus in Norddeutschland zurückkehren, werden sie mit alten Konflikten, Familiengeheimnissen und unverarbeiteten Verletzungen konfrontiert. Dabei nähern sie sich einander langsam wieder an.
Für Norddeutschland stehen bereits folgende Termine fest:
- Flensburg: 51 Stufen; 17.06.
- Bremen: City 46; 19.06.
- Lüneburg: Scala Programmkino; 26.06.
- Kiel: Kommunales Kino in der Pumpe; 29.06.
- Hamburg: Metropolis; 29.06.
Im Juli wird außerdem „Drunken Noodles“ gezeigt, im August folgt „Strange River“.
Auf der Webseite der Queerfilmnacht lassen sich das aktuelle Programm, Kurzbeschreibungen der Filme sowie Trailer einsehen. Außerdem besteht die Möglichkeit, nach teilnehmenden Kinos in der jeweiligen Region zu suchen.
