Trans* Frauen können grundsätzlich an Prostatakrebs erkranken. Über die urologische Versorgung dieser Personengruppe und mögliche besondere Herausforderungen im Zugang zu Vorsorge- und Behandlungsangeboten liegen bislang jedoch nur wenige Erkenntnisse vor.
Im Rahmen ihrer Promotion führt Jessica Gloe, Doktorandin an der Universität Kiel (UKSH), derzeit eine wissenschaftliche Studie zur Inanspruchnahme von Prostatakrebsvorsorge durch trans* Frauen in Deutschland durch. Ziel der Untersuchung ist es, die aktuelle Versorgungssituation besser zu verstehen. Dabei stehen insbesondere Vorsorgeuntersuchungen, mögliche Zugangsbarrieren sowie Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen im Fokus. Langfristig sollen die Ergebnisse dazu beitragen, die gesundheitliche Versorgung in diesem Bereich zu verbessern.
An der Studie teilnehmen können trans* Frauen und nicht-binäre Personen ab 18 Jahren. Für die Teilnahme ist das Ausfüllen eines sechsseitigen Fragebogens vorgesehen, wofür etwa 15 Minuten eingeplant werden sollten. Die Datenerhebung erfolgt vollständig anonym und kann sowohl digital als auch postalisch durchgeführt werden. Eine unabhängige Ethikkommission hat die Studie geprüft und ihre Durchführung genehmigt.
Hier können der Fragebogen sowie weitere Informationen zur Studie heruntergeladen werden. Bei Fragen steht Jessica Gloe telefonisch unter 0179 610 49 41 oder per E-Mail an stu249024@mail.uni-kiel.de zur Verfügung. Das Teilen und Weiterleiten des Fragebogens ist ausdrücklich erwünscht, um ein möglichst umfassendes Bild der Versorgungssituation zu erhalten.
