Echte Vielfalt

2. Januar 2026

Mut statt Angst: Eine Kampagne für Vielfalt und Selbstbestimmung

Die gemeinnützige Organisation Queermentor stellt mit ihrer ersten offiziellen Spendenkampagne gewohnte Kommunikationsmuster radikal auf den Kopf. Mit der Botschaft „Dann spende nicht an uns!“ reagiert sie selbstbewusst auf stereotype Vorbehalte gegenüber queeren Menschen – und zeigt gleichzeitig, wofür sie als Initiative einsteht: Chancengleichheit, Empowerment und eine diskriminierungsfreie Arbeitswelt.

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Provokante Botschaften, um Missstände sichtbar zu machen

Die Kampagne nutzt queerfeindliche Stereotype als Spiegel der Realität, die viele LSBTIQ*-Menschen im Arbeitsleben weiterhin erleben müssen. In einem auffälligen Retro-Pop-Art-Look heißen die Visuals etwa:

  • „Scheiße, ein Schwuler im Team?“
  • „Oh Gott, eine Lesbe als Chefin?“
  • „Pronomen bereiten Dir Angst?“

Doch der provokante Stil verfolgt einen klaren Zweck: Vorurteile und strukturelle Barrieren sichtbar machen, die queere Menschen im Berufsalltag häufig ausbremsen.

Der Clou der Kampagne: Wer sich noch an diese Denkmuster klammert, ist ausdrücklich nicht die Zielgruppe, denn Queermentor will Unterstützer*innen, die bereit sind, Vielfalt zu fördern.

Der Twist: Haltung statt Anbiederung

Anstatt um Akzeptanz zu bitten, setzt Queermentor auf Werte und klare Positionierung. Die Botschaft lautet: Wer im „Vorgestern“ verharrt und Veränderung ablehnt, soll nicht spenden.
Wer eine gerechte, vielfältige Arbeitswelt will, ist eingeladen zu unterstützen.
Damit wählt die Organisation bewusst einen Weg, der queere Selbstbestimmung und Stärke in den Mittelpunkt stellt – in einer Zeit, in der queeren Themen gesellschaftlich wie politisch verstärkt Gegenwind entgegenweht.

Warum diese Kampagne notwendig ist

Gründer Pavlo Stroblja erklärt, warum die Kampagne bewusst provoziert:

„Als queere Person habe ich selbst erfahren, wie subtil und offen Vorbehalte im Berufsleben wirken können. Deshalb setzen wir bewusst auf Provokation, um vorherrschende Biases und Barrieren sichtbar zu machen.“

Queermentor nutzt die Kampagne damit als Aufklärung und als Aufruf, sich gegen Diskriminierung zu positionieren und nicht wegzuschauen.

Wofür Queermentor steht: Empowerment, Chancen, Sicherheit

Queermentor ist mehr als ein Mentoring-Programm. Die Organisation setzt sich aktiv für eine Arbeitswelt ein, in der queere Menschen gleiche Chancen erhalten, unabhängig von Herkunft, Einkommen oder sozialer Lage.

Die Initiative bietet:

  • Kostenloses Mentoring für queere Menschen ab 16 Jahren
  • Workshops und Weiterbildungen
  • Sichere Räume & Community-Vernetzung
  • Niedrigschwellige Angebote ohne finanzielle Hürden

Damit erfüllt Queermentor eine zentrale Mission: Queere Menschen stärken – persönlich, beruflich und gesellschaftlich.

Spenden für eine sichere Zukunft der Programme

Damit das kostenfreie Angebot auch 2026 fortgeführt werden kann, ist Queermentor auf Spenden angewiesen. Unterstützer*innen können jederzeit über die Website spenden.

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