Echte Vielfalt

Unterstützung

„Nicht mit mir!“, „Fass mich nicht an!“ und „Das lass ich mir nicht gefallen!“ – so lauten die Aussprüche auf den Bannern der offiziellen Webseite der Zentralen Ansprechstelle LSBTIQ* der Landespolizei Schleswig Holstein, welches den Aktionsplan echte-vielfalt für die Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten in Schleswig-Holstein unterstützt.

Weiterlesen

Damit ruft die Polizei zur Anzeige „homo- und transphober Straftaten“ auf, um die hohe Dunkelziffer verbaler und körperlicher Gewalttaten auf LSBTIQ*-Personen zu erhellen: „ganz einfach auf jeder Polizeidienststelle oder bei der Zentralen Ansprechstelle LSBTIQ*“, oder „ganz einfach online“, und „ganz einfach, weil es dein Recht ist“.

Dass es für LSBTIQ*-Personen „ganz einfach“ wäre Beleidigungen und körperliche Übergriffe aufgrund ihrer Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung anzuzeigen, sei jedoch dahingestellt. Und darüber hinaus, ob das „speziell geschulte Personal“ bei der Landespolizei, welches für alle Fragen im Zusammenhang mit solchen Straftaten zur Verfügung stehe, tatsächlich die geeignetsten Ansprechpersonen für Opfer homo- oder transphober Gewalt sind. Denn „mit zwei Cis-Männern wirbt die Landespolizei seit 1. September um mehr Vertrauen in der queeren Community“,  wie Queer.de nach der Bekanntgabe des zunächst einjährigen Pilotprojektes 2018 schrieb. Ein Beitrag zu „Konzeptionen (queer) feministischer Schutzräume“ in der Zeitschrift „Femina Politica“ für Perspektiven queerfeministischer politischer Theorie argumentiert, dass (queer) feministische Schutzräume unter anderem das gemeinsame Ziel hätten, „ihren Nutzer_innen Schutz zu bieten vor unterschiedlichen Formen von Gewalt und Unterdrückung, die diese in der patriarchalen Gesellschaft erfahren: Schutz vor sexuellen Übergriffen, vor Dominanz, der Reduktion auf weibliche Rollen, vor Sexismus; in manchen Räumen auch Schutz vor Triggern im Zusammenhang mit Männlichkeit, vor Homophobie und Transphobie“.

So wäre es eventuell – ohne die Kompetenzen, Schulungen und Intentionen der beiden Polizisten oder gar die Sinnhaftigkeit des Projektes infrage zu stellen – eine Überlegung wert, gerade online auch für die Repräsentation von Frauen und trans Personen zu sorgen. Diese Frage formulierte im September 2018 auch schon die taz in einem Interview mit Jens Puschmann, dem Initiator der Ansprechstelle: „Sie und Ihr Kollege sind Männer, wäre es nicht gerade hier besser Bezugspersonen beider Geschlechter in der Beratungsstelle zu haben?“. Puschmann antwortete darauf, dass eine paritätische Besetzung zwar das Ziel sei und vorgesehen war, sich aber keine Kollegin gefunden habe, um das Projekt mit ihm zu anzufangen, weswegen sie „mit zwei Männern starten“.

Fast zwei Jahre später gibt es dennoch keine Veränderung in der Besetzung – was auch ein positives Zeichen für das gute Funktionieren des Projektes sein könnte. Eine solche Ansprechstelle ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um das Schweigen um Hasskriminalität gegen LSBTIQ*-Personen zu brechen. Genauso wichtig ist es, dort nicht stehenzubleiben, sondern ständig – auch innerhalb der Strukturen und Institutionen – für mehr Repräsentation und Inklusion zu arbeiten.

Schließen


Der Psychosoziale Trägerverein Eppendorf Eimsbüttel (PST e.V.) bietet in Hamburg in Kooperation mit dem Magnus-Hirschfeld-Centrum Hamurg (MHC) das „Andersrum Projekt“ an, Wohngemeinschaften für psychisch erkrankte Menschen aus dem LSBTIQ*-Kontext. Zunächst 2016 als Projekt für schwule Männer mit psychischen Erkrankungen gegründet, wurden die WGs 2018 für weitere Personengruppen geöffnet.

Weiterlesen

Die Mitarbeiter*innen des PST bieten Unterstützung und Hilfe bei psychischen Erkrankungen und Krisen an. Dies zum Beispiel für Menschen, die aus einem stationären Aufenthalt entlassen werden, und Schwierigkeiten haben, ihren Alltag zu organisieren.

Gerade queere psychisch erkrankte Menschen leiden oft unter einer doppelten Stigmatisierung, und profitieren von einer auf sie zugeschnittenen sozialpädagogischen Betreuung.
Die Bewerber*nnen für die WGs werden vom PST-Team unter Unterstützung des Fachamts für Eingliederungshilfe ausgewählt, die Art der psychischen Erkrankung ist dabei nicht relevant. Derzeit verfügt das Angebot über 10 Wohnplätze in drei Wohngemeinschaften und einer Einzelwohnung in Hamburg Altona Nord.

Schließen


HAKI e.V.

7. Oktober 2020

HAKI e.V. ist ein in Kiel und in Schleswig-Holstein aktiver Verein, der sich den Themen geschlechtliche Vielfalt, gleichgeschlechtliche Lebensformen sowie der Vielfalt sexueller Orientierungen widmet. Das HAKI-Zentrum in Kiel ist Anlaufstelle und Treffpunkt für alle Menschen aus dem LSBTIQ*-Spektrum in Schleswig-Holstein.

Weiterlesen

Schwerpunkte der Arbeit sind Aufklärungs- und Bildungsangebote zum Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung und die Stärkung der Selbstbestimmung von LSBTIQ* und Unterstützung bei Problemen durch Beratungs- und Jugendarbeit. Auch Selbsthilfe- und Freizeitangebote gehören zum Engagement von HAKI e.V.

Verschiedene (Arbeits-)Gruppen beschäftigen sich mit spezifischen Themen oder sprechen bestimmte Zielgruppen an. So zum Beispiel queere Migrant*innen und Geflüchtete oder LSBTIQ* mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen.

Schließen


Intergeschlechtliche oder intersexuelle Menschen haben angeborene, körperliche Geschlechtsmerkmale, die sich nicht nur als eindeutig männlich oder weiblich einordnen lassen. Medizinisch werden diese als Varianten der Geschlechtsentwicklung gefasst und darunter unterschiedliche biologische Phänomene verstanden. Diese können Variationen in den Geschlechtsmerkmalen wie z.B. den Geschlechtsorganen oder Geschlechtschromosomen beinhalten.

Weiterlesen

Nicht nur von Inter*-Organisationen wird kritisiert, dass intergeschlechtliche Menschen als Säuglinge oder Kinder operiert oder medizinisch behandelt werden, um bei ihnen eine geschlechtliche Eindeutigkeit herzustellen. Diese nicht rückgängig zu machenden Eingriffe erfolgen oft ohne medizinische Notwendigkeit und informierte Einwilligung der Betroffenen.

Auf regenbogenportal.de beschreibt die Mutter eines intersexuellen Kindes, Maria Blume, was Eltern tun können, deren neugeborenes Baby nicht als Junge oder Mädchen auf die Welt kommt. Eine solche Erfahrung wirft nämlich viele Fragen auf und kann Eltern verunsichern.

Ein Wichter Aspekt neben der Liebe und Wertschätzung für das Baby ist, sich Zeit zu lassen, und der neuen und ungewohnten Situation Raum zu geben.
Durch die Reform des Personenstandsrechts können Kinder, deren Geschlecht bei der Geburt nicht eindeutig feststellbar ist, zunächst ohne Geschlechtsangabe oder mit dem Eintrag „divers“ ins Geburtenregister eingetragen werden. Geschlechtsneutrale Namen bieten sich an, um allen Beteiligten den Alltag zu erleichtern.

Empfohlen wird, bei der Suche nach medizinischer Versorgung auf Kliniken oder Ärzt*innen zu achten, welche auf der Grundlage der geltenden Leitlinien behandeln und nur Untersuchungen und Behandlungen durchführen, die momentan medizinisch notwendig sind. Das gilt besonders für chirurgische Eingriffe in denen Genitalien operativ angeglichen werden sollen. Diese sollten erst vorgenommen werden, wenn ein Kind später die Folgen abschätzen und selbst darüber entscheiden kann. Auch Familienangehörige können darüber informiert werden, dass das Kind später selbst entscheiden soll, welchem Geschlecht es sich zugehörig fühlt.
Freund*innen und Bekannten können kurze Informationen darüber gegeben werden, dass beim neugeborenen Kind eine Variation der Geschlechtsentwicklung vorliegt und dazu noch Untersuchungen gemacht werden, dies sollte zunächst ausreichen. Inwieweit dabei ausführlicher über medizinische Details berichtet werden sollte, bleibt den Eltern überlassen.

Für die Erziehung des Kindes ist die Vermittlung von Geborgenheit und Sicherheit zentral. Sobald das Kind größer ist, sollte es in der Findung einer eigenen geschlechtlichen Identität unterstützt werden und darüber selbst entscheiden.
Verschiedene Spielzeuge sollten angeboten werden, und das Kind sollte selbst herausfinden, womit es spielen möchte.
Sobald das Kind in ein Alter kommt, in dem Unterschiede zwischen den Geschlechtern wahrgenommen und angesprochen werden, können die Eltern mit dem Kind darüber sprechen. Dabei ist es wichtig, dass dem Kind vermittelt wird, dass jeder Mensch einzigartig ist und seine Besonderheit kein Makel darstellt.

Beratung und Hilfestellung finden Eltern intersexueller Kinder auch hier.

Schließen


Gleichgesinnte treffen, sich austauschen oder einfach einen netten Abend in Gemeinschaft verbringen – diese Möglichkeit bieten Stammtische für bisexuelle Menschen an.

Weiterlesen

Auch wenn diese während der Corona-Pandemie zeitweise nur online stattfinden konnten: Gerade diejenigen, die neu in der queeren Community oder noch unsicher darüber sind, ob sie eigentlich bisexuell sind, können bei solchen regelmäßig stattfindenden Treffen ungezwungen und niedrigschwellig Kontakte knüpfen  oder Informationen erhalten.

Bi-Stammtische gibt es im Norden zum Beispiel in Kiel und Hamburg.

Schließen


Wie kann eine LSBTIQ* wertschätzende beraterische oder therapeutische Begleitung gestaltet werden? Dieser und weiteren Fragen widmet sich die ab Herbst 2020 zum zweiten Mal stattfindende berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung LSBTIQ*-Beratung (CAS).

Weiterlesen

Der Verband für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intersexuelle und queere Menschen in der Psychologie (VLSP*) bietet diese in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe an. Der VLSP* ist ein Zusammenschluss von in psychologischen Berufsfeldern tätigen Menschen, die sich mit den Themen sexuelle Orientierung und geschlechtliche Vielfalt auseinandersetzen wollen.

Wie Dr. Gisela Wolf, Psychotherapeutin und Vorstandsmitglied von VLSP* in einem Fachartikel erläutert, gehören lesbische, schwule und bisexuelle KlientInnen zu den Personengruppen, die relativ häufig psychotherapeutischen Versorgung in Anspruch nehmen. Dennoch würde sexuelle Orientierung in den psychotherapeutischen Ausbildungen kaum thematisiert, und damit nicht auf die psychotherapeutischen Bedarfe von queeren Klient*innen und die dafür notwendige Fachkompentenz  vorbereitet.

Diese bisherige Leerstelle in der Qualifikation von psychotherapeutisch arbeitenden Personen wird mit der Weiterbildung "LSBTIQ*-Beratung (CAS)“ nun entsprechend gefüllt. Das Weiterbildungsangebot richtet sich dabei nicht nur an Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen, sondern auch Berufsfelder wie die soziale Arbeit sind hiervon adressiert. Kenntnisse rund um sexuelle Orientierung und geschlechtliche Vielfalt in Psychotherapie und Beratung werden im Rahmen der Fortbildung vermittelt. Neben Grundlagenwissen zu LSBTIQ* wird zum Beispiel Wissen über die rechtlichen Rahmenbedingungen oder die Vielfalt von Beratungsanliegen in diesem Kontext erlernt. Neben Anregung zur Selbstreflexion sollen die Beratenden für eine LSBTIQ*-sensible Umsetzung von Beratungs- und Therapiemethoden qualifiziert werden.

Die Weiterbildung wird in Form von Seminaren absolviert, die sowohl als Präsenzlehre wie auch in Fernlehre durchgeführt werden. Nach einer Abschlussprüfung wird das CAS-Zertifikat (Certificate of Advanced Studies) erworben.

Schließen


Am 15.01.2020 berichtete die Neue Zürcher Zeitung, dass der Zürcher Gemeinderat mehr Sensibilität für LGBT-Menschen in Altersheimen gefordert habe – gleich drei Vorstöße zum Thema LGBT und Pflege seien behandelt worden. Zum Thema queer Altern arbeitet der gleichnamige Zürcher Verein  jedoch bereits seit Jahren, die Vision sei es in Zürich ein Wohnangebot für „Queers & Friends“ zu schaffen.

Weiterlesen

„Konkret planen wir, dass nicht bloss ältere queere Menschen dort wohnen, sondern es in gewissem Umfang auch Platz für jüngere LGBTQs gibt. Wir wollen eine «caring community» schaffen, in der wir aufeinander Acht geben, so wie wir es schon einmal zeigten während der Aids-Krise in den 1980er und 90er Jahren“, so der Vereinspräsident Vincenzo Paolino in einem Interview mit dem Stadtmagazin hellozurich. Queers bräuchten ein spezielles Altersangebot, weil seiner Meinung nach Alters- und Pflegeeinrichtungen in der Schweiz nicht LSBTIQ*-freundlich seien – queere Senior*innen und müssten ihr Outing so täglich aufs Neue durchmachen und sich ständig neu erklären. Dabei seien auch Mitarbeitende nicht entsprechend sensibilisiert. In London gäbe es schon ein Angebot zur Schulung und Zertifizierung von stationären Einrichtungen zu LSBTIQ*-Themen – Paolino fände dies auch für die Schweiz sehr gut. „Ich bin sicher, dass unser Haus eine Leuchtkraft für die Schweiz entwickeln wird, indem Wissen und Erfahrung entstehen, die weitergegeben werden können.“

Diese Leuchtkraft könnte es sogar bis Deutschland reichen – denn in Deutschland gibt es rund 17,5 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Angenommen davon sind – nach was Paolino für die Schweiz als „konservative“ Rechnung bezeichnet – nur 5% queer, so gibt es in Deutschland mehr als 850 Tausend Senior*innen, die von einem queeren Wohnangebot im Alter profitieren könnten. Zwar gibt es auch hierzulande Pionier-Projekte, wie den Lebensort Vielfalt der Schwulenberatung Berlin in Charlottenburg. Doch während ein solch unabhängiges Wohnangebot für fitte Senior*innen genau das richtige sein kann, gibt es wohl auch viele Ältere, für die eine solche Option nicht in Frage käme. Gerade Menschen mit Erkrankungen wie Demenz brauchen ein wohlwollendes und sicheres Umfeld – und für queere Senior*innen gilt dies selbstverständlich auch in Hinblick auf das offene Leben ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität.

Schließen


Anmeldung zum queeren Jugendwochenende in Bad Malente

Du hast Lust auf queere Spoken-Word Action, Anti-Aggressionstraining und Vernetzung? Dann komm zum queeren Jugendwochenende in Bad Malente. Von Freitag 13.12. bis Sonntag 15.12.2019 freuen wir uns auf Kennenlernen, Empowement und Trainings. Alle queeren, lesbischen, schwulen, bi-, asexuelle, pansexuelle, trans*, inter*, nicht-binäre oder questioning Jugendliche sind herzlich willkommen.

Weiterlesen

Euer Orga-Team von lambda::nord e.V.

Details:

Ort:
Jugendherberge Bad Malente
Kellerseestr. 48
23714 Bad Malente
Hinweis: Die Jugendherberge ist barrierefrei.

Beginn: Freitag, 13.12.19, Ankommen ab 16 Uhr
Ende: Sonntag, 15.12.19 Abreise ab ca. 14 Uhr

Kosten: Nur Anfahrt. Solltet ihr Schwierigkeiten haben, die Teilnahme oder Anreise alleine zu stemmen oder möchtet euch mit anderen zur gemeinsamen Anreise vernetzen, dann meldet euch bei uns und wir finden einen Weg. Auch wenn ihr Unterstützungsbedarf bei anderen Barrieren habt, schreibt uns gerne und wir suchen gemeinsam eine Lösung.

Anmeldung und Fragen an: Jugendkoordination@lambda-nord.de

Schließen

 


Im nunmehr dritten Anlauf hat es endlich geklappt: Das HAJO 110 erblickt das Licht der Welt. Als wir nach der Sommerausgabe des letzten Jahres den Redaktionsschluss für das Heft Nr. 110 bekannt gaben, war uns noch nicht klar, dass sich das HAJO für eine Weile in eine nicht ganz freiwillige Pause verabschieden würde.

Weiterlesen

Wie ihr auf den nächsten Seiten noch etwas genauer erfahren werdet, begann etwas zur selben Zeit die Intensivierung der Suche nach neuen Räumen für die HAKI, und im Anschluss die noch arbeitsreicheren Renvovierungs-, Umzugs- und Einrichungsphasen. Dieser gesamte Prozess hat uns einigen Monate auf Trab gehalten und viele, viele Ressourcen gebunden (Seite 5-7).

Möglich wurde der Umzug aber erst, weil mit dem Geschäftsjahr 2018 die Grundförderung der HAKI durch das Ministerium für
Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren merklich erhöht wurde. Nur wenig zuvor entstand in Trägerschaft der HAKI die
Geschäftstelle Echte Vielfalt (Seite 18-19). Diese und weitere für unsere Arbeit positive Entwicklungen hinsichtlich unserer Förderungsstruktur stellten uns aber auch vor eine Reihe neuer Herausforderungen und Strukturveränderungen, die bis heute andauern; ein gewachsener Haushalt will solide bewirtschaftet werden, ein umfangreicheres Zentrum will organisiert und betreut werden. Hier ist es sehr erfreulich, dass das neue HAKI-Zentrum bisher fantastisch angenommen wird und bereits eine Reihe großartiger Veranstaltungen von Kinoabenden über Lesungen bis hin zu Workshops stattfinden konnten.

Auf der Kehrseite der Medaille bedeutete die Entwicklung aber auch, dass das HAJO eine Weile nicht erscheinen konnte, denn auch ein solches Heft bedeutet ein nicht unerhebliches Maß an Arbeit. Wir möchten uns dafür noch einmal ausdrücklich entschuldigen, vor allem auch bei denjenigen, die sich für die jeweils ausgefallenen Hefte die Mühe gemacht haben, Beiträge zu schreiben und diese bei uns einzureichen.

Geplant war diese lange Abstinenz nie, allein es forderten stets (noch) wichtigere Aufgaben und Ereignisse unsere Aufmerksamkeit. Wir hoffen, mit dem Erscheinen dieser Ausgabe wieder in den gewohnten dreimonatigen Erscheinungszyklus eintreten zu können. Der Redaktionsschluss für die Ausgabe Dezember-Februar wird voraussichtlich in der Zeit vom 01.-04. November. Bis dahin wünschen wir Euch viel Spaß mit dem aktuellen Heft.

Das HAJO erscheint quartalsweise // Herausgeberin ist die HAKI e. V. // Auflage: 1.900 // Satz und Layout: Anna Langsch // Druck: Hansadruck Kiel // Anschrift der Redaktion und der Herausgeberin: HAKI e.V., Walkerdamm 17, 24103 Kiel, Telefon: 0431/17090, www.haki-sh.de // Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Erwähnung einer Person im HAJO ist keine Aussage über deren Geschlecht oder sexuelle Orientierung //

Schließen

 


Gewalttaten gegen lesbische Frauen, schwule Männer, bisexuelle Personen, transgender, inter* und queere Menschen (LSBTIQ*) haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.

Um Vertrauen zu schaffen und zu verdeutlichen, dass wir NEIN zu jeglicher Form der Hasskriminalität sagen, stehen Ihnen bei der Landespolizei Schleswig-Holstein Ansprechpersonen für LSBTIQ* zur Verfügung.

Weiterlesen

Nur wenn Sie sich an die Polizei wenden, können Straftaten aufgeklärt oder verhindert werden.

Unsere Ansprechpersonen für LSBTIQ* sind per E-Mail oder Telefon für Sie erreichbar. Sie können für Anzeigen auch die Online-Wache nutzen.

Die Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ* der Landespolizei Schleswig-Holstein steht jeder/ jedem offen. Sie ist im Besonderen Ansprechpartner*in für LSBTIQ* Gewaltopfer sowie für Initiativen und Organisationen, die sich der Aufklärung und Prävention widmen.

Auch innerhalb der Polizeiorganisation steht die Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ* den Dienststellen beratend und unterstützend zur Verfügung.

Die Aufgaben werden landesweit behördenübergreifend von zwei Polizeibeamten wahrgenommen.

Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ* der Landespolizei

Mühlenweg 166 24116 Kiel

Tel.: 0431 160 60020

Beratung und Vermittlung: LSBTIQ@polizei.landsh.de

https://www.schleswig-holstein.de/lsbtiq

Schließen