Echte Vielfalt

Ehrenamt und Engagement

Unter dem Motto "Don´t hide! Your PRIDE!" startet am 20. Juli 2019 der Christopher-Street-Day in Heide.

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Die Pride Week startet bereits am 15. Juli mit dem Rainbow Cinema. Am 20. Juli startet der bunte Tag um 12 Uhr mit dem Staßenfest, um 12:30 Uhr startet die Demonstration durch die Heider Innenstadt und um 15 Uhr startet das Bühnenprogramm.

 

Straßenfest:
Am 20. Juli beginnt das Straßenfest um 12 Uhr auf dem Südermarkt in Heide.  Dort findet Ihr Info- und Verpflegungsstände und natürlich die große Bühne, auf der um 15 Uhr das Programm mit der Begrüßung durch den Vorstand und den Schirmmherrn Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat beginnt.

Danach geht es musikalisch weiter: Pay Pandaro, Rules Of This Game, Norwoord und weitere Künstler_innen folgen. Es kann so lange gefeiert, getanzt, geschnackt werden, wie die Stimmung und das Wetter es hergeben.

Demonstration:
Die Demo beginnt um 12:30 Uhr und wird durch die Stadt Heide ziehen. Die genaue Demoroute werden wir zeitnah mitteilen. Aufstellungsort ist fußläufig keine 2 Minuten vom Bahnhof entfernt. Demonstrationsende wird unmittelbar am Straßenfest sein.

After-Pride-Show:
Wer danach immer noch nicht genug hat : In der ReizBar Heide geht es weiter! Unsere reizende Nele lädt ein zur After-Pride-Party! Die ReizBar steht seit ihrer Eröffnung für Akzeptanz und Vielfalt. Gespielt wird was gefällt, jeder Musikwunsch wird erfüllt.

Wir freuen uns jetzt schon riesig auf den 20.07. und hoffen möglichst viele Menschen an unserer Seite zu haben. Lasst uns gemeinsam den echten Norden zeigen, echt bunt, echt vielfältig!

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HEIDE. Der Kreistag beschloss auf seiner Sitzung am 13. Juni 2019 den Beitritt des Kreises Dithmarschen zum „Bündnis für Akzeptanz und Respekt Schleswig-Holstein“ durch die Unterzeichnung der „Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt“. Damit unterstützt der Kreis Dithmarschen den Aktionsplan „Echte Vielfalt“ des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

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Außerdem treten das Jobcenter und die Stiftung Mensch dem Bündnis bei. Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs, Dorothee Martens-Hunfeld (Vorstand der Stiftung Mensch) und Christian Saar (Geschäftsführer des Jobcenters) unterzeichneten die Erklärung am 17. Juni 2019 im Kreishaus in Heide.

Die Veranstaltung war gleichzeitig die Finissage der Ausstellung „Mensch ist Mensch“ des Fotografen Cerdic Witolla. Auch hielt die Leiterin der Transgenderambulanz des WKKs Annette Güldenring einen Vortrag über Geschlechteridentität.

Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs sagte: „Die Lübecker Erklärung ist ein klares Bekenntnis für ein vielfältiges und tolerantes Dithmarschen. Gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Ich freue mich sehr, dass sich auch unsere Partner die Stiftung Mensch und das Jobcenter Dithmarschen dazu entschieden haben und wir gemeinsam den Schritt begehen.“

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat den „Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten“ des Landes Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren und vielen queeren Vereinen und Initiativen in Schleswig-Holstein erstellt. Die Grundlage dafür hat der schleswig-holsteinische Landtag im Januar 2014 ohne Gegenstimme geschaffen. Seit August 2014 wird der Aktionsplan „Echte Vielfalt“ durch ein Bündnis für Akzeptanz und Respekt (ehem. gegen Homophobie) bereichert. Es hat zum Ziel, gesellschaftlich relevante Gruppen, Unternehmen oder Vereine für eine gleichberechtigte Gesellschaft mit ins Boot zu holen. Mit dem Bündnis für Akzeptanz und Respekt entsteht ein weiterer Baustein für ein gerechtes und offenes Schleswig-Holstein.

Die Lübecker Erklärung wurde bereits von über 35 Mitgliedern unterzeichnet, darunter die Stadt Heide, das Westküstenklinikum (WKK) mit den Standorten Heide und Brunsbüttel, die Fachhochschule Westküste (FHW) und die Brücke Schleswig-Holstein. Außerdem dabei sind zum Beispiel die AOK Nordwest, die Arbeiterwohlfahrt Landesverband Schleswig-Holstein e.V., die Hochschule Flensburg sowie die Landkreise Nordfriesland und Rendsburg-Eckernförde sowie die Landeshauptstadt Kiel und die Städte Flensburg und Rendsburg.

Kreis Dithmarschen
Der Landrat
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stettiner Straße 30
25746 Heide
pressestelle@dithmarschen.de

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Dieses Jahr ist es ein ganz besonderer Christopher Street Day, denn die Stonewall Aufstände in New York sind genau 50 Jahre her. Wir werden auf der diesjährigen Pride-Demonstration in Kiel zum einen feiern, was bis jetzt schon erreicht wurde - zum anderen werden wir einen Schritt weiter in Richtung Akzeptanz für alle gehen, denn es gibt noch viel zu tun!

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KOMMT VORBEI, wir brauchen euch alle! Ob Homo, Bi, Trans, Inter, Non-Binär, A, Queer oder auch Cis, Hetero und tolerant - alle sind herzlich willkommen! Lasst uns der Welt zeigen, wie bunt Kiel sein kann! Denn: Wir werden niemals leise sein!

Im Anschluss an die Demo, die um 12 beginnt, haben wir noch einige Redebeiträge und folgende Showacts:
Esther Filly Ridstyle, Kahuna & Stefan Klemens

Ein*e Gebärdendolmetscher*in wird anwesend sein.

Weitere Infos zu uns und unserer Arbeit/ More about us:
https://www.instagram.com/csdkiel/
https://www.facebook.com/CSDKiel/
http://csd-kiel.de

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Familienminister Garg: Bundesrat stimmt Initiative zum Verbot sogenannter Homo-Heilung zu – klares Zeichen für Vielfalt am internationalen Tag gegen Homophobie

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 BERLIN. Der Bundesrat hat heute (17.5.) am Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie, Biphobie und Interphobie der Initiative für ein Verbot der „Konversionstherapien“ zugestimmt, die Schleswig-Holstein gemeinsam mit anderen Bundesländern im April eingebracht hatte.

Familienminister Heiner Garg betont: „Die Bundesländer setzen damit ein klares Zeichen, dass die Gleichsetzung von Homosexualität und Krankheit nicht akzeptabel ist. Wir dürfen keinen Platz lassen für eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, nichts Anderes sind so genannte Konversionstherapien. Homosexuelle Menschen sind so gesund wie alle anderen Menschen und brauchen keine Gehirnwäsche. Unterschiedliche sexuelle Orientierungen sollte in allen Teilen unserer Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit werden.“

Ziel der Bundesratsinitiative ist es, Angebote zu verbieten, die darauf abzielen, die sexuelle Identität homo- und bisexueller Personen sowie die geschlechtliche Identität trans- und intersexueller Personen gezielt zu verändern. Insbesondere Minderjährige sollen danach in besonderer Weise vor „Konversionstherapien“ geschützt und in der freien Entfaltung und Entwicklung ihrer Persönlichkeit wertschätzend und diskriminierungsfrei unterstützt werden. Neben der Bitte an die Bundesregierung durch den Bundesrat, geeignete Regelungen im Gesundheitssystem zu treffen, fordern die Ländern, die Aufklärungsarbeit und gesellschaftliche Akzeptanzförderung zu betreiben.

„Dem Staat kommt ein besonderer Schutzauftrag zu, da sogenannte Behandlungen der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität das verfassungsrechtlich geschützte allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzten“, so Minister Garg.

Mit dem Antrag wird die Bundesregierung zudem gebeten sicher zu stellen, dass „Konversionstherapien“ keine medizinische Vergütung erhalten.

Verantwortlich für den Pressetext: Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein: Christian Kohl I Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431  988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium;
www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH

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Lesung und Konzert mit der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano am 27. Mai um 19 Uhr im Jüdischen Museum Rendsburg

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Esther Bejarano wurde 1924 als Tochter jüdischer Eltern im Saarland geboren. 1943 wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert, spielte dort im „Mädchenorchester“ - und überlebte so. Nach einiger Zeit kam sie ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. 1945 erlebte sie die Befreiung durch amerikanische Soldaten. Nachdem Esther Bejarano zunächst nach Palästina/Israel ausgewandert war, kehrte sie 1960 mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Gleichzeitig begann sie sich politisch zu engagieren. Zeitlebens hat sie sich für den Kampf gegen das Vergessen engagiert und seit 2008 über 600 Konzerte gegeben.

Im Jüdischen Museum in Rendsburg liest die Auschwitz-Überlebende zunächst aus ihren Erinnerungen. Im Anschluss gibt sie gemeinsam mit der Band Microphone Mafia ein Konzert. Mit dabei sind ihr Sohn Joram und Kutlu Yurtseven, Sohn türkischer Einwanderer aus Köln. Kutlu Yurtseven rappt und Esther Bejarano singt deutsche, englische, französische und jiddische Texte.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend und Senioren im Rahmen des Aktionsplans „Echte Vielfalt“, dem Landesbeauftragten für politische Bildung und der Regenbogengruppe Rendsburg statt.

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„Liebe(r) Vielfalt #Flensbunt“ ist das Motto der diesjährigen Rainbow Days, die vom 10. bis 17. Mai in Flensburg stattfinden. Die Rainbow Days 2019 sind ein buntes, vielfältiges Programm, das der offene Arbeitskreis Vielfalt entwickelt hat. Die Schirmherrschaft haben der Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Landtags Rasmus Andresen und der Familienminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg übernommen.

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Den Auftakt macht der Workshop „Sichtbar sein“ für Jugendliche ab 14 Jahren zu gendergerechter und inklusiver Sprache am 10. Mai um 16:00 Uhr in der Schleswiger Stadtbücherei. Sprache schließt aus und Sprache wertschätzt. Einmal kreativ mit Sprache spielen, schauen, wo sie uns gut tut und wo es Änderungen braucht. Angelehnt an das Video von Hamburger Schüler_innen zum Thema gendergerechte Sprache freuen sich Petra Herzig, Stadtbücherei Schleswig, Flora Menniken, Frauenwerk der Nordkirche und C. Niklas-Reeps, Beauftragte für Geschlechtergerechtigkeit im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg auf viele Teilnehmende.

Anschließend geht es nach Flensburg zum Open-Air-Kino am 10. Mai um 21:00 Uhr an der Hafenspitze. Bei bestem Wetter und traumhaften Blick aufs Wasser wird der Film „Coming Out“ gezeigt. In Ost-Berlin fängt der junge Lehrer Philipp zunächst eine Beziehung mit einer Kollegin an, bevor sich ein alter Freund von ihr als Phillips Jugend-liebe herausstellt. Die gleichgeschlechtliche Beziehung haben ihm seine Eltern verboten und die Affäre beendet. Durch das Wiedersehen gerät er in eine Krise und beginnt eine Affäre mit einem anderen Mann. Langsam gelingt es ihm, zu seiner sexuellen Orientierung zu stehen.

Bunt wird es am 13. Mai: Am Deutschen Haus und am Rathaus werden die Regenbogenflaggen gehisst und die bunte Woche eingeleitet. Um 17:00 Uhr lädt der Stadtpräsident Hannes Fuhrig zum Community Empfang ins Rathaus und stellt die Bedeutung der Rainbow Days für Flensburg als offene Stadt heraus. Wir freuen uns auf weitere Beiträge von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Verena Balve und einem Vertreter der LSBTIQ Ansprechstelle der Landespolizei in Schleswig-Holstein. Anschließend bleibt noch Zeit zum Austausch.

Am 14. Mai widmen wir uns der Geburtsstunde der Christopher-Street-Days und blicken ins Jahr 1969 auf den Beginn der Stonewall Aufstände vor 50 Jahren: Lesben und Schwule wurden in New York regelmäßig von der Polizei diskriminiert und belästigt. 1969 wehren sich die Gäste des „Stonewall Inn“ in der Christopher-Street erstmals und lösen ein Umdenken in der Bevölkerung aus. Der Kampf für Gleichberechtigung beginnt. Ab 19:30 Uhr sprechen wir mit dem Zeitzeugen Gottlieb Lorenz über die Bedeutung der Aufstände, die Hintergründe und natürlich die Auwirkungen, die bis heute noch sichtbar sind. Anschließend (ca. 21 Uhr) startet das Open-Air-Kino mit dem Film „Stonewall“ von Roland Emmerich.

Am 15. Mai wird es poetisch: Die Europa Universität und die Hochschule Flensburg veranstalten auf dem Campus ab 19:30 Uhr einen bunten Poetry Slam. Das ist ein Dichter_innenwettstreit zum Thema Akzeptanz und Respekt, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Das Publikum kürt anschließend den besten Beitrag. Ausschlaggebend ist dabei, dass der Textvortrag durch performative Elemente und die Selbstinszenierung des Vortragenden ergänzt wird.

Der 16. Mai wird politisch: „Gute Zeiten, rechte Zeiten“ lautet der Titel des Vortrags von Stefan Mielchen, 1. Vorsitzender von Hamburg Pride e.V. Die Gesellschaft rückt nach rechts, Diskussionen werden härter, sind unsere Rechte in Gefahr? Wir freuen uns auf den Vortrag über aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklung in Deutschland um 19:30 Uhr im Weinkontor Roberto Gavin.

Den Abschluss bildet der 17. Mai, der internationale Tag gegen Homo-, Trans- und Bi-Feindlichkeit. Um 14:00 Uhr beginnt das Straßenfest auf dem Südermarkt. Umringt von diversen Info-Ständen der queeren Community, örtlichen Beratungsstellen und Parteien, einer Hüpfburg, dem Spielmobil und Verpflegungsständen startet auf der großen Bühne das Musik- und Unterhaltungsprogramm.

Ab 14:45 Uhr spielt die Schul Bigband „La Banda“ der Auguste-Viktoria-Schule nach der offziellen Begrüßung durch die Veranstalter_innen. Um 15:30 Uhr beschäftigen wir uns im Rahmen einer Talkrunde mit dem Thema „Travestie = Transidentität?“ und sprechen mit 2 Protagonistinnen über die Begriffe. Anschließend präsentiert uns der bekannte Poetry Slamer Quinn Christiansen seine Interpretion einer bunten Welt und warum er die Schwerkraft nur toleriert. Um 16:00 Uhr begrüßen wir die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange auf der Bühne und lassen sie natürlich nicht ohne ein Grußwort wieder herunter. Danach startet die Pastorenband „Turbo-Wabohu“ mit Pop-Rock-Klassiker, eigenen Songs sowie etwas Reggae, Ska und Gospel und weiteren Überraschungen. Um 16:45 Uhr freuen wir uns auf einen unserer Schirmherren: Rasmus Andresen betritt die Bühne und bekommt natürlich auch ein Mikrofon von uns.

Zum Highlight der Rainbow Days 2019 rufen wir um 17:00 Uhr auf: Dann greifen alle zu Flaggen und Schildern und marschieren los (Pfeifen und Musikinstrumente nicht vergessen). Der diesjährige „Rainbow Walk & Women’s March“ beginnt auf dem Südermarkt und verläuft durch die Innenstadt am Hafen vorbei bis zur Neustadt und durch die Fußgängerzone wieder zum Südermarkt zur Abschlusskundgebung. Diese wird eingeleitet von Dr. Karin Haug, der Vorsitzenden des Gleichstellungsausschusses in Flensburg und ergänzt mit kurzen Statements zum Thema „Die Rainbow Days und ich“ von Menschen aus der Flensburger Gesellschaft.

Ab 18:30 Uhr beginnt das Rainbow Open-Air mit dem Singer-Songwriter Tom Klose aus Flensburg: Nachdem er bisher in erster Linie in der Folk-Rock Ecke unterwegs war, schlägt er mit seinem neuen Album "Echoes" mehr bluesige und soulige Töne an, die von cleanen E-Gitarren Riffs und gefühlvollen Gesangs-melodien geprägt sind. In seinen Texten verarbeitet er heute mehr als je zuvor sein tiefstes Innenleben mit Themen wie der Begegnung der eigenen Ängste, die Bedeutung von Selbstvertrauen und der ewigen Frage nach dem Schicksal.

Ab 22 Uhr kann dann im Volksbad in Flensburg weitergetanzt und gefeiert werden. Die offizielle Abschlussparty der Rainbow Days findet im Rahmen der bekannten S&L-Disco statt. Wir sorgen für kühle Getränke, DJ Christian Schöne für heiße Rhythmen und Ihr tanzt bis zum Morgengrauen.

Die Rainbow Days 2019 sind für alle Menschen, egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, pansexuell, hetero oder irgendwas dazwischen. Die Rainbow Days 2019 werden gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein und finden im Rahmen des Aktionsplans „Echte Vielfalt“ statt.

„Echte Vielfalt“ ist das Motto für den „Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten“ des Landes Schleswig-Holstein. Zustande kam dieser Aktionsplan 2014 auf einstimmigen Beschluss des Landtags und wird seitdem getragen von einem breiten Bündnis aus der queeren Community in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

Der offene Arbeitskreis Vielfalt besteht aus einer Vielzahl an Flensburger Institutionen, Vereinen, Initiativen und Privatpersonen, die sich regelmäßig treffen, um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sichtbar zu machen, Diskriminierung und Vorurteile abzubauen und Akzeptanz und Respekt zu fördern. Maßgeblich unterstützt wird der Arbeitskreis vom Verein "SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V." aus Flensburg, dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) in Schleswig Holstein und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg.

Das gesamte Programm gibt hier zum Download.

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Familienminister Garg: Menschen vor Konversionstherapien schützen – Kabinett beschließt Bundesratsinitiative zum Verbot der sogenannten Homo-Heilung

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KIEL. Das Landeskabinett hat gestern (2.4.) eine Initiative für ein Verbot der sogenannten Konversionstherapien auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit dem Bundesland Hessen bringt Schleswig-Holstein einen entsprechenden Entschließungsantrag in den Bundesrat ein.

Familienminister Heiner Garg betont: „Ich freue mich, dass Schleswig-Holstein auf Länderebene bei diesem wichtigen Thema vorneweg geht. Die Gleichsetzung von Homosexualität und Krankheit ist keine randständige Spinnerei, die man ignorieren könnte. Es handelt sich um nichts anders als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die verboten gehört. Homosexuelle Menschen sind nicht krank, sie müssen nicht geheilt werden und brauchen keine Gehirnwäsche. Sondern sie haben Anspruch auf Respekt und unser aller Solidarität."

Ziel der Bundesratsinitiative ist es u.a., Angebote zu verbieten, die darauf abzielen, die sexuelle Identität homo- und bisexueller Personen sowie die geschlechtliche Identität trans- und intersexueller Personen gezielt zu verändern. Insbesondere Minderjährige sollen danach in besonderer Weise vor „Konversionstherapien" geschützt und in der freien Entfaltung und Entwicklung ihrer Persönlichkeit wertschätzend und diskriminierungsfrei unterstützt werden.

Neben geeigneten Regelungen im Gesundheitssystem wirbt die Initiative für Aufklärungsarbeit und gesellschaftliche Akzeptanzförderung. Dem Staat komme ein besonderer Schutzauftrag zu, da „Behandlungen" der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität das verfassungsrechtlich geschützte allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzten.

„Eine offene und informierte Gesellschaft, die ein wertschätzendes Miteinander lebt, kommt ohne solche Ausprägungen von Aber- und Irrglauben aus", so Minister Garg. 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Susann Wilke | Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431  988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium; www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH

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Familienminister Garg hisst Flagge zum Internationalen Tag der Trans*Sichtbarkeit - Beitrag zur Akzeptanz und Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt

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KIEL. Vor dem „Internationalen Tag der Trans* Sichtbarkeit“ am 31. März hisst Familienminister Heiner Garg die Flagge der Transsexuellen vor dem Familienministerium, um ein Zeichen für Akzeptanz und Stärkung von Menschen mit trans-Hintergrund zu setzen. Von Transsexualität oder trans* wird gesprochen, wenn Menschen sich nicht oder nicht ganz mit dem bei der Geburt ursprünglich zugeordneten Geschlecht identifizieren.

In Kiel werden von Beteiligten zu dem Tag am kommenden Wochenende verschiedene Aktionen veranstaltet, beispielsweise eine Demonstration am Landeshaus.
Weitere Infos.

Familienminister Dr. Heiner Garg betont: „Wir stehen für ein offenes Schleswig-Holstein, in dem alle Menschen, gleich welcher geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung, Akzeptanz und Anerkennung erfahren. Mein Dank gilt den Beteiligten und ihrem Engagement für eine offene und vielfältige Gesellschaft.“

Der Fototermin findet statt am

am Freitag, den 29.03.2019
um 9.15 Uhr
vor dem Familienministerium
Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel

Medien sind dazu herzlich willkommen.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Christian Kohl | Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431  988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium; www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH

Allgemeine Datenschutzinformation:
Der telefonische, schriftliche oder elektronische Kontakt mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren ist mit der Speicherung und Verarbeitung der von Ihnen ggf. mitgeteilten persönlichen Daten verbunden. Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Absatz 1 Buchstabe e der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union. Weitere Informationen erhalten Sie hier:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Serviceseiten/Datenschutzerklaerung/datenschutzerklaerung.html

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KIEL. Anlässlich der heutigen (7.3.19) Landtagsbefassung zum Thema der sogenannten Homoheilung betont Familienminister Heiner Garg: „Es gibt Formen von Aber- und Irrglauben, deren Hartnäckigkeit schlichtweg erstaunt. Dazu gehört die Annahme, mit Menschen, die Menschen gleichen Geschlechts lieben, könnte irgendetwas nicht in Ordnung sein. Diese Annahme ist nicht weniger abwegig als die Idee, die Erde sei eine Scheibe.

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Allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Pathologisierung von Schwul- oder Lesbisch-Sein noch immer Menschen das Leben zur Qual machen kann. Darum ist die Gleichsetzung von Homosexualität und Krankheit keine randständige Spinnerei, die man womöglich auch ignorieren könnte. Es handelt sich um nichts anders als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die bekämpft gehört. Und sie ist in der medizinischen Fachwelt längst als Irrtum verworfen. Vor fast drei Jahrzehnten, im Mai 1990, hat die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität aus dem ICD-Katalog zu streichen. Die schlichte Realität ist: Homosexuelle Menschen sind nicht krank, sie müssen nicht geheilt werden. Homosexualität ist Teil der menschlichen Natur und eine menschenrechtlich geschützte Ausprägung der Persönlichkeit. Deshalb haben die Delegierten der 64. Generalversammlung des Weltärztebundes 2013 vor sogenannten Reparations- beziehungsweise Konversionstherapien in klaren Worten gewarnt. Denn es gibt, so der auch von der Bundesärztekammer getragene Beschluss, für diese sogenannten Therapien keine medizinische Indikation. Vielmehr stellen sie eine ernste Gefahr für die psychische Gesundheit und die Menschenrechte der Betroffenen dar.

Konversationstherapie zielt auf die Reduzierung homosexueller Neigungen und die Entwicklung heterosexueller Potentiale. Dazu soll die Homosexualität der Betroffenen in asexuelles oder heterosexuelles Verhalten umgewandelt werden. Derartige Therapien entbehren jeglicher wissenschaftlichen oder medizinischen Grundlage.

Nachgewiesen wurden schädliche Effekte dieser Behandlungen auf die therapierten Personen. Hierzu gehören Depressivität, Suizidgedanken, Ängste und soziale Isolation. Besonders minderjährige Menschen sind vor derartigen Behandlungen zu schützen, dazu ist der Staat verpflichtet. Das bedeutet: das Anbieten, Bewerben und Durchführen von derartigen Therapien mit dem Ziel, die ursprüngliche sexuelle Orientierung von Minderjährigen zu verändern, muss ausnahmslos verboten werden. Eine solche Kindeswohlgefährdung kann auch unter dem Deckmantel der Religionsausübung nicht akzeptiert werden. Das beinhaltet auch, dass Organisationen, die Konversionstherapien befürworten, nicht durch öffentliche Mittel gefördert werden oder als z. B. Freier Träger der Jugendhilfe anerkannt werden können. Diese Therapien sind unethisch. Dieses Verbot sollte strafbewehrt werden. Es geht um Kindeswohl und Menschenrecht.

Ich sehe und begrüße, dass auch der Bundesgesundheitsminister sich für ein wirksames und verfassungskonformes Verbot sogenannter konversionstherapeutischer Ansätze einsetzt. Ich habe auch den Eindruck dass auch er sich ein schnelleres entsprechendes Gesetz wünscht: ein Gesetz, dass dann auch keine Schlupflöcher unter dem Vorwand lässt, in Wahrheit den Betroffenen zu mehr Selbstbestimmung zu verhelfen. Schleswig-Holstein sollte sich auf Bundesebene dafür stark machen, ein solches Gesetz endlich auf den Weg zu bringen – das unterstütze ich mit Nachdruck.

Homosexuelle Menschen brauchen keine Gehirnwäsche. Sie benötigen und haben Anspruch auf Respekt und die Solidarität der Mehrheitsgesellschaft.“

Verantwortlich für diesen Pressetext: Christian Kohl | Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431  988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium

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Workshop zum Erlernen des sicheren Umgangs mit Sozialen Medien am Beispiel Facebook am Do., 29.11. und Do., 13.12.2018 jeweils 19-21.30 Uhr im Frauennetzwerk zur Arbeitssituation, Walkerdamm 1, 24103 Kielv

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An zwei Abenden à 2,5 Std. wird den Teilnehmerinnen zeigen, wie sie auf ihrem Smartphone (oder Laptop) Facebook installieren und einrichten können. Die Möglichkeiten und die Benutzung von Facebook werden erklärt und geübt. Ebenso lernen die Teilnehmerinnen, wie sie Facebook-Seiten von anderen Menschen und Organisationen finden und diese für sich sinnvoll nutzen können.

Die Idee zu diesem Workshop ist entstanden, nachdem wir von der AG Lesben AHOI! wiederholt die Rückmeldung von älteren Lesben erhalten haben, dass diese unsere (und andere) Veröffentlichungen auf Sozialen Medien nicht mitbekommen, weil sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen oder sich nicht trauen diese zu nutzen.

Viele Informationen, Veranstaltungshinweise, sozialpolitische Diskurse und anderes werden oft ausschließlich in Sozialen Medien geführt. Um diejenigen, die, aus welchen Gründen auch immer, wenig oder keinen Zugang zu digitalen Medien haben zu empowern und ihnen die Teilnahme daran zu ermöglichen, möchten wir diesen Workshop für lesbische Frauen ab 45 Jahren anbieten.
Hier der Link zur Facebookveranstaltung.

Ort: Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V., Walkerdamm 1, 24103 Kiel, 2. St., barrierefrei

Die Teilnehmerinnengebühr ist so kalkuliert, dass im Mittel jede Teilnehmerin 15,- € für beide Abende bezahlt. Also manche mehr, damit andere dann weniger bezahlen können, wenn sie nicht viel Geld haben. Die Bezahlung erfolgt bar vor Ort. Getränke und Snacks sind inklusive.

Bitte mitbringen: Ein eingerichtetes und vollständig aufgeladenes Smartphone bzw. Laptop mit dem aktuellen Betriebssystem, Deine/Ihre Benutzerinnen*namen und Passwörter für E-Mail-Adresse, bei iPhone die Apple-ID, Google-Konto, bei Bedarf Deine/Ihre Lesebrille. Auf dem Smartphone/Laptop sollte Dein/Ihr E-Mail-Konto eingerichtet sein. Facebook wird während des Workshops gemeinsam heruntergeladen. Bitte hierfür unbedingt Deine/Ihre Zugangsdaten für den App Store (wenn Du/Sie ein Apple iPhone besitzen) oder den Google Play Store (wenn Du/Sie ein anderes Smartphone oder einen Windows-Laptop haben) mitbringen.

AG in der HAKI e.V.
E-Mail: Lesben.Ahoi@gmx.de
Facebook: www.fb.com/LesbenAHOI
www.haki-sh.de

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