Echte Vielfalt

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Einladung zum Auftakt des Aktionsplans für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten des Landes Schleswig-Holstein

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Echte Vielfalt: Einladung zur Auftaktveranstaltung am 1.7.2014
Dienstag, 1. Juli 2014, 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Kiel, Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70

    • Grußwort der Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein, Frau Kristin Alheit
    • Fachvortrag:
      Von Homophobie zu gegenseitigem Respekt in der pluralistischen Gesellschaft
      Prof. Dr. Bernd Simon, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Fish Bowl Diskussion: Respekt für Vielfalt aller Lebens- und Liebensweisen:
    Eine Selbstverständlichkeit im echten Norden?
  • Moderation: Ursula Schele,
    stellvertretende Verbandsratsvorsitzende Der Paritätische Schleswig-Holstein
  • Ausklang bei Brezeln und Getränken

Für unsere Planung freuen wir uns über vorherige Anmeldung:
dabeisein@echte-vielfalt.de, Fax 0431 92709, über unser Kontaktformular oder per Post

Download:
Einladung zur Auftaktveranstaltung am 1.7.2014 herunterladen

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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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Institut für Psychologie
In Kooperation mit dem LSVD Landesverband Schleswig-Holstein e.V. im Rahmen des Aktionsplans gegen Homophobie des Landes Schleswig-Holstein

Institutskolloquium

Dienstag, den 17. Juni 2014, 18-20 Uhr c.t.
IPN-Hörsaal, Olshausenstr. 62

Minority Stress and Mental Health among Same-Sex Couples

Prof. Dr. Allen J. LeBlanc,
Health Equity Institute, San Francisco State University (USA)

Vortrag Minority Stress and Mental Health among Same-Sex CouplesStress research typically focuses on individual experience, and not on shared experience. We study the relational context of stress, focusing on experiences of sexual minority stress among same-sex couples in the U.S. Couples in Atlanta and San Francisco (N = 120) participated in dyadic interviews using a relationship timeline methodology to elicit narratives of shared stress associated with significant events or experiences in their time together. Narratives demonstrate that same-sex couples experience unique forms of couple-level minority stress that occurs above and beyond the individual-level minority stress experiences of either partner. We describe these previously
unaccounted for couple-level minority stressors; highlight the utility of qualitative methods for examining the relational context of stress; and illustrate how this research extends minority stress theory.

Alle interessierten Mitarbeiter, Studierenden und Gäste sind herzlich willkommen!

Download:
Einladung zum Vortrag "Minority Stress and Mental Health among Same-Sex-Couples" herunterladen

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KIEL. Am kommenden Samstag, den 31.5.2014, findet in Kiel der Christopher-Street-Day (CSD) statt. Dort werden im Rahmen des neuen Aktionsplanes des Landes für die Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten „Echte Vielfalt“ verschiedene Mitmach-Aktionen stattfinden. „Wir wollen, dass Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten normal wird. Dazu wollen wir mit den Aktionsplan beitragen“, erklärt dazu Sozialministerin Kristin Alheit.

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Durchgeführt werden die Aktionen beim CSD vom Lesben- und Schwulenverband, Landesverband Schleswig-Holstein. Unter anderem sind dort eine Foto-Mitmach-Aktion und eine Umfrage zum Thema geplant. Alle Menschen sind herzlich eingeladen mitzumachen

Kristin Alheit: Akzeptanz sexueller Vielfalt muss selbstverständlich werden – Christopher-Street-Day in Kiel

 

 

 

CSD  am Samstag, 31. Mai 2014 in Kiel

11.00 Uhr - Beginn Straßenfest
auf dem Asmus-Bremer-Platz im Herzen der Kieler Fußgängerzone

12.00 Uhr - Beginn der Demonstration
ab Asmus-Bremer-Platz / Hafenstraße

ca. 13.30 Uhr - Abschlusskundgebung
auf dem Asmus-Bremer-Platz.

 

Hinweis an die Medien: Terminkündigung zur Veröffentlichung

Ansprechpartner: Vorstand des LSVD Schleswig-Holstein e.V, Tel. 01578-544 5670; Web: schleswig-holstein.lsvd.de

Anlage: schriftliches Grußwort anlässlich des Kieler CSD von Ministerin Alheit.

Schriftliches Grußwort von Sozialministerin Alheit anlässlich des diesjährigen CSDs:

 

„Fit fürs coming out – das diesjährige Motto  des Kieler CSD spricht ein Thema an, das in jüngere Vergangenheit bundesweit erfreulich prominent diskutiert wurde: Das Coming out von Lesben und Schwulen und dabei insbesondere das Coming-Out von Homosexuellen im Profisport. Die Diskussion, die durch den ehemaligen Fußballnationalspieler Thomas Hitzelsberger angestoßen wurde, hat andere motiviert, ebenfalls zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen. Der Eurovision Songcontest mit Conchita Wurst hat das Thema sexuelle Vielfalt europaweit in den Fokus gerückt – mit einem sehr positiven und ermutigendem Echo. Das ist gut und ich hoffe, dass dies weiteren Menschen hilft, sich gegenüber ihrem Umfeld zu öffnen, wenn Sie dies wünschen.

Die große Aufmerksamkeit, die durch Hitzelsbergers Coming out ausgelöst wurde zeigt zugleich: Es ist offenbar noch nicht normal, sich zu seiner sexuellen Orientierung zu bekennen. Es gibt immer noch Ängste und Sorgen vor negativen Folgen.

Ich möchte dazu beitragen, dass sich das ändert. Akzeptanz von sexueller Vielfalt sollen selbstverständlich werden. Die Landesregierung engagiert sich in vielfältiger Weise dafür, damit dieser Anspruch Realität wird. Beispielsweise mit unserem Vorstoß im Bundesrat für ein gleichwertiges Adoptionsrecht für Lesben und Schwule. Beispielsweise mit dem Aktionsplan „Echte Vielfalt“. Und beispielsweise durch die Unterstützung des Christopher street days. Der Tag trägt dazu bei, die geschlechtliche Vielfalt sichtbar zu machen und als Normalität zu akzeptieren. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine gelungene Veranstaltung!“

Zum Download (pdf): 

  • Medieninformation vom 28.5.2014  - Kristin Alheit: Akzeptanz sexueller Vielfalt muss selbstverständlich werden – Christopher-Street-Day in Kiel (Link auf die Seite des Ministeriums)
  • Schriftliches Grußwort von Sozialministerium Alheit zum Kieler CSD 2014 (Link auf die Seite des Ministeriums)

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Der Aktionsplan erhielt den Namen "Echte Vielfalt - Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten Schleswig-Holstein".  Er soll dazu beitragen, die Allgemeinheit über Homosexualität aufzuklären, die weit verbreiteten Vorurteile über Schwule und Lesben abzubauen und der Allgemeinheit zu vermitteln, dass homosexuelles und heterosexuelles Empfinden und Verhalten gleichwertige Ausprägungen der menschlichen Sexualität sind. Der Aktionsplan soll weiterhin vorhandene Beratungsangebote und Hilfeangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Schleswig-Holstein vernetzen.

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Der Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein e.V. (LSVD) erstellt den Aktionsplan in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein.

Der Aktionsplan umfasst:

  • Entwicklung eines Slogans und einer Grafik,
  • Erstellung eines „Präventionskonzepts Bildung“, das eine Fortbildung für Lehrkräfte und die Entwicklung einer Unterrichtseinheit für Grundschulen beinhaltet,
  • Workshop zum Thema "Kurzkontakt mit Ratsuchenden" und Entwicklung eines kurzen Standardleitfadens ,
  • Foto-Aktionen auf den CSDs in Kiel (31.5.) und Lübeck (16.8.),
  • Workshop zur Öffentlichkeitsarbeit,  Arbeitstitel "Schöner Schreiben über Lesben und Schwule",
  • Start einer Kampagne „Bündnis gegen Homophobie“,
  • Erstellung, Bearbeitung, Druck und Verteilung einer Informationsfibel.

Der Aktionsplan wird im Jahr 2014 umgesetzt, Beginn war der 30. April 2014

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SchlAu Kiel, ein Projekt der HAKI, bietet ein qualifiziertes, ehrenamtliches Angebot für Schulklassen oder Jugendgruppen, das über lesbische, schwule, bisexuelle und trans* (LSBTIQ) Lebensformen aufklärt bzw. unterrichtet. Die Schüler_innen werden von uns da abgeholt, wo sie stehen.

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Für das Bildungsprojekt engagiert sich aktuell ein Team von elf jungen, ehrenamtlichen lesbischen und schwulen Schulaufklärer_innen.

Homepage: haki-sh.de


SCHLAU Lübeck ist ein lokales Schulaufklärungsprojekt zu Bildung und Aufklärung über sexuelle Orientierung und geschlechtliche Vielfalt unter dem landesweiten Netzwerkes SCHLAU Schleswig-Holstein.

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Wir sind ein Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt zu geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen. In Workshops mit Schulklassen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bieten ehrenamtliche Teams die Möglichkeit, mit jungen lesbischen, schwulen, bi, trans*, inter* und queeren Menschen ins Gespräch zu kommen. Mittels pädagogischer Methoden und evaluierter Konzepte führen wir niedrigschwellig und unaufgeregt in die Themengebiete ein. Wir sprechen dabei über Lebenswirklichkeiten und Biografien, das eigene Coming-Out, Diskriminierungserfahrungen sowie Vorurteile und Rollenbilder.

Beratungsstelle NaSowas
Mengstraße 43
23552 Lübeck

Homepage Schlau Lübeck


Das PETZE Institut für Gewaltprävention gGmbH - ein Projekt des Landes Schleswig-Holstein in Trägerschaft des Notrufs Kiel - arbeitet im Bereich der Prävention von sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch und für die Verbesserung des Schutzes von Mädchen und Jungen.

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PETZE informiert Schulen über das Thema "Sexueller Missbrauch" und bildet Lehrkräfte, Eltern und Schulleitungen aller Schularten fort. Sie entwickelt Informationsmaterialien für Schüler und Schülerinnen aller Altersstufen und macht durch Aktivitäten wie Ausstellungen, Theaterprojekte und Tagungen immer wieder auf das Problem des sexuellen Missbrauchs aufmerksam.

PETZE Institut für Gewaltprävention gGmbH
in Trägerschaft des Frauennotruf Kiel e. V.
Dänische Straße 3-5
D-24103 Kiel
Tel. (0431) 91185
Fax (0431) 92709

Homepage www.petze-institut.de
Mail petze@petze-kiel.de