Echte Vielfalt

Lebensbereiche

Ankathie Koi kann die Tanzmaus, die feine Lady und den männermordenden Vamp, und doch geht es ihr nie darum, von einem Geschlechterstereotyp ins nächste zu wechseln. Auch Männer können hier Schwestern sein, zwei davon stehen Ankathie Koi bei ihren Live-Exzessen zur Seite. Postfeminismus? Ja, eh, nur meint der hier halt kein Freilos für ein achselzuckendes Anything Goes.

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Die liebste Rolle der Vokuhila-Trägerin mit dem Faible für extravagante Outfits ist ohnedies jene der Gender-Trouble-Makerin, wo sie mit keckem Grinsen den Macho aus ihrem Innersten kramt und auf die Bühne stellt. Natürlich ist das offen feministisch, nur halt ohne Dogmen und Regeln. Bis auf eine, sie lautet: Ned deppat sein!

Das Bündnis Buntes Nordfriesland, Westküste denkt QUEER und die AIDS-Hilfe Nordfriesland setzen sich für Akzeptanz und Respekt und gegen Diskrimierung von Menschen und Minderheiten ein.

Anschließend wollen wir zusammen feiern und freuen uns auf heiße Rhythmen von Dj Christian Schöne.

Konzert & LSBTIQ (Queer) Party
Speicher Husum, Hafenstr. 17
Beginn: 20:30 Uhr (Einlass 20:00 Uhr)
Eintritt: 5,- (Konzert) und 2,- (SL-Disco)

Die Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-holstein und findet im Rahmen des Aktionsplans Echte Vielfalt statt.

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Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen L’Envol nennen sich nach prominenten Vorbildern. Doch das L’Envol, einziger Ankerpunkt ihres prekären Alltags, steht vor der Schließung – nicht effektiv genug, hat die Stadtverwaltung beschieden.

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Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Und die ziehen kräftig mit. Nachdem die Stadt auch noch ein Zeltcamp am Sportplatz räumen lässt, wird das L’Envol zur heimlichen Unterkunft, in der Betreuer_innen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz eigene Wege und Methoden zur Reintegration entwickeln. Tricks, Schwindeleien, alte und neue Freunde: Von jetzt an sind alle Mittel erlaubt …

Das Rainbow Cinema findet in Kooperation mit den lokalen Betreiber_innen statt

Termin: 18. Oktober 2019 19 Uhr
Kino Nordlicht, Im Bad 31, St. Peter-Ording

Das Rainbow Cinema wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein und findet im Rahmen des Aktionsplans Echte Vielfalt statt.

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Die Rendsburger Regenbogengruppe zeigt am Freitag, 11. Oktober 2019 im Kino Center Rendsburg um 20 Uhr den „Film Honiggarten – das Geheimnis der Bienen“: Die alleinerziehende Mutter Lydia (Holliday Grainger) wurde einst von ihrem Mann im Stich gelassen.

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  Nachdem Lydias Sohn Charlie (Gregor Selkirk) nach einem Mobbingvorfall zur örtlichen Ärztin Jean Markham (Anna Paquin), die erst kürzlich in ihre Heimatstadt zurückgekehrt ist, gebracht wird, lernen sich die beiden Frauen erstmals kennen. Als Lydia und Charlie eines Tages aus ihrem Haus vertrieben werden, weil das geringe Einkommen der Mutter nicht ausreicht, um die Miete zu zahlen, lädt Jean die beiden ein, bei ihr zu bleiben.

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Am 3. Oktober 2019 findet das Regenbogenhaus im Kieler Gewerkschaftshaus statt. Es werden Aktivist*innen aus West- und Ostdeutschland zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt spannende Impulse geben. Auch die queere Community lebt und engagiert sich im vereinten Deutschland!

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Bereits am 2. Oktober gibt es einen Regenbogenempfang ebenfalls im Gewerkschaftshaus ab 18 Uhr.

Beide Termine bieten eine spannende Gelegenheit, mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, inter und queeren Aktivist*innen in den Austausch zu treten.

Programm Kieler Regenbogenhaus

Kieler Regenbogenhaus im Gewerkschaftshaus
Legienstraße 22 -24
24103 Kiel

11:30 „Bisexuelle Bewegungsgeschichte in Deutschland, Europa und der Welt“ Frank Thies, BiNe - Bisexuelles Netzwerk e. V.

12:30 „Menschenrechte - auch für Frauen ? Von Hurensöhnen für Dreckspfoten“, (Arbeitstitel, angefragt)

13:30 „Hass im Netz: Wie kann ich mich schützen?“ Linus Giese, Blogger, Journalist und Buchhändler aus Berlin

14:30 „Zukunftsvisionen einer queeren Jugend“ (Arbeitstitel, angefragt)

15:30 „ ‚Vom Triebtäter zum Vorbild’ - 40 Jahre Schwule Lehrer in der GEW“ Benjamin Ehlers, Queere Lehrer*innen der GEW-Hamburg

16:30 „Bildung verbindet - Vielfalt in der Lehramtsausbildung“, Silvia Rentzsch, TIAM e.V., Sachsen

17:30 Selbstbestimmt im Alter“, Reingard Wagner, Dachverband Lesben und Alter e.V. (angefragt)

18:30 „Wie ändert man sein Papiergeschlecht? - Was sie noch nie über Transsexuelle wissen wollten.“ (angefragt)

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Im nunmehr dritten Anlauf hat es endlich geklappt: Das HAJO 110 erblickt das Licht der Welt. Als wir nach der Sommerausgabe des letzten Jahres den Redaktionsschluss für das Heft Nr. 110 bekannt gaben, war uns noch nicht klar, dass sich das HAJO für eine Weile in eine nicht ganz freiwillige Pause verabschieden würde.

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Wie ihr auf den nächsten Seiten noch etwas genauer erfahren werdet, begann etwas zur selben Zeit die Intensivierung der Suche nach neuen Räumen für die HAKI, und im Anschluss die noch arbeitsreicheren Renvovierungs-, Umzugs- und Einrichungsphasen. Dieser gesamte Prozess hat uns einigen Monate auf Trab gehalten und viele, viele Ressourcen gebunden (Seite 5-7).

Möglich wurde der Umzug aber erst, weil mit dem Geschäftsjahr 2018 die Grundförderung der HAKI durch das Ministerium für
Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren merklich erhöht wurde. Nur wenig zuvor entstand in Trägerschaft der HAKI die
Geschäftstelle Echte Vielfalt (Seite 18-19). Diese und weitere für unsere Arbeit positive Entwicklungen hinsichtlich unserer Förderungsstruktur stellten uns aber auch vor eine Reihe neuer Herausforderungen und Strukturveränderungen, die bis heute andauern; ein gewachsener Haushalt will solide bewirtschaftet werden, ein umfangreicheres Zentrum will organisiert und betreut werden. Hier ist es sehr erfreulich, dass das neue HAKI-Zentrum bisher fantastisch angenommen wird und bereits eine Reihe großartiger Veranstaltungen von Kinoabenden über Lesungen bis hin zu Workshops stattfinden konnten.

Auf der Kehrseite der Medaille bedeutete die Entwicklung aber auch, dass das HAJO eine Weile nicht erscheinen konnte, denn auch ein solches Heft bedeutet ein nicht unerhebliches Maß an Arbeit. Wir möchten uns dafür noch einmal ausdrücklich entschuldigen, vor allem auch bei denjenigen, die sich für die jeweils ausgefallenen Hefte die Mühe gemacht haben, Beiträge zu schreiben und diese bei uns einzureichen.

Geplant war diese lange Abstinenz nie, allein es forderten stets (noch) wichtigere Aufgaben und Ereignisse unsere Aufmerksamkeit. Wir hoffen, mit dem Erscheinen dieser Ausgabe wieder in den gewohnten dreimonatigen Erscheinungszyklus eintreten zu können. Der Redaktionsschluss für die Ausgabe Dezember-Februar wird voraussichtlich in der Zeit vom 01.-04. November. Bis dahin wünschen wir Euch viel Spaß mit dem aktuellen Heft.

Das HAJO erscheint quartalsweise // Herausgeberin ist die HAKI e. V. // Auflage: 1.900 // Satz und Layout: Anna Langsch // Druck: Hansadruck Kiel // Anschrift der Redaktion und der Herausgeberin: HAKI e.V., Walkerdamm 17, 24103 Kiel, Telefon: 0431/17090, www.haki-sh.de // Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Erwähnung einer Person im HAJO ist keine Aussage über deren Geschlecht oder sexuelle Orientierung //

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Kanzlerin der Universität zu Lübeck setzt sich für Vielfalt ein.

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Sandra Magens, Kanzlerin der Universität zu Lübeck, hat am 16. August 2019 die Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt unterzeichnet. Damit ist die Universität dem Bündnis für Akzeptanz und Respekt Schleswig-Holstein beigetreten. Das Bündnis vernetzt und fördert seit 2014 LGBTIQ-Akteur*innen sowie Projekte in Schleswig-Holstein in enger Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren.

LGBTIQ* ist die englische Bezeichnung für Lesbisch, Schwul, Bi, Trans*, Inter* und Queer. Auch der Abend der Vielfalt zum Thema Trans* in der Arbeitswelt, den die Universität zu Lübeck 2017 veranstaltet hat, wurde vom Aktionsplan für Akzeptanz und Respekt finanziell gefördert.

Im Wortlaut der Erklärung heißt es: „Das Ziel der Lübecker Erklärung ist ein breites gesellschaftliches Bündnis, das Rassismus, Gewalt, Hass und Intoleranz entschieden widerspricht und die Akzeptanz sexuell und geschlechtlich vielfältiger Lebensweisen fördert.“ Die Universität begreift sich als verantwortliche Akteurin in diesem gesellschaftlichen Bündnis.

„Die Universität zu Lübeck steht für Akzeptanz und Respekt – und für die Wertschätzung von Vielfalt. Diskriminierungen treten wir ganz klar entgegen. Eine gemeinsame Stimme ist stärker als eine allein, so dass es uns freut, mit allen Partner+innen des Bündnisses für Akzeptanz und Respekt Schleswig-Holstein gemeinsam zu sprechen“, sagt  Sandra Magens, Kanzlerin der Universität zu Lübeck. Zu dieser aktiven Haltung bekennt sich die Universität in ihrem Leitbild und in ihrem Diversity-Profil Leben in Vielfalt.

Für Geschlechtervielfalt engagiert sich die Universität auf vielfältige Weise. Beispielsweise bietet die Universität zu Lübeck seit 2017 eine Homo-, Bi-, Inter*-, Trans*-Beratungsstelle an. Das Thema wird außerdem immer mehr in die Lehre und in die interne Weiterbildung integriert. Seit 2018 wird in der Verwaltungssprache geschlechtersensibel mit Genderstern* formuliert.

Auch die Studierenden sind vielfältig engagiert. So haben die Allgemeinen Studierendenausschüsse  der drei Lübecker Hochschulen im Jahr 2019 zum zweiten Mal eine Queere Woche veranstaltet. Für das Thema Geschlechtervielfalt ist Dr. Jonathan Kohlrausch an der Universität zu Lübeck zuständig. "Es ist deutlich spürbar und es freut mich, dass Geschlechtervielfalt sichtbarer wird und wir mit unserem Engagement zu größerer Akzeptanz und Wertschätzung beitragen", sagt Kohlrausch.

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Familienminister Garg: Sexuelle Identitäten unter den besonderen Schutz des Grundgesetzes stellen - Schleswig-Holstein tritt BR-Initiative bei

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KIEL/ BERLIN. Schleswig-Holstein wird einer bestehenden Bundesratsinitiative beitreten, um sexuelle und geschlechtlichen Identität unter den besonderen Schutz des Grundgesetzes stellen. Darauf hat sich die Landesregierung jetzt verständigt.

Familienminister und stellvertretender Ministerpräsident Heiner Garg betont:

 

„Auch heute noch erfahren Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität Anfeindungen, gewaltsame Übergriffe oder sind Benachteiligungen ausgesetzt. Ein ausdrücklich im Grundgesetz normiertes Verbot solcher Diskriminierung ist ein klares Signal für die Achtung aller Menschen. Darüber hinaus schafft dies eine stabile und vor menschenfeindlichen Tendenzen schützende Maßgabe für den Gesetzgeber. Der Beitritt Schleswig-Holsteins soll der bestehenden Bundesratsinitiative einen neuen Impuls geben.“

Bislang lautet Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes wie folgt:

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Um Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, sowie trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTTI) besser zu schützen, soll das Merkmals der sexuellen und geschlechtlichen Identität ergänzt werden.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Christian Kohl I Susann Wilke I Max Keldenich I Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein I Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431 988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium; www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH

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Stadt Norderstedt tritt Bündnis für Akzeptanz und Respekt Schleswig-Holstein bei – Familienminister Garg: Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Vielfalt

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NORDERSTEDT. Familienminister Heiner Garg begrüßt heute (01.08.) die Stadt Norderstedt als neuen Partner im Bündnis für Akzeptanz und Respekt. Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder unterzeichnete die Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt. Im Juni hatte die Stadtvertretung Norderstedt den Beitritt mit großer Mehrheit beschlossen, um ein öffentliches, sichtbares Zeichen für die Gleichbehandlung und Anerkennung von vielfältigen sexuellen Identitäten zu setzen.

Minister Garg betont: „Ich freue mich über jedes neue Mitglied im Bündnis für Akzeptanz und Respekt. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Vielfalt und stehen für ein offenes und tolerantes Schleswig-Holstein, in dem ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung und des Respekts herrscht.“

Das Bündnis ist Teil des Aktionsplans „Echte Vielfalt“, der 2014 im schleswig-holsteinischen Landtag beschlossen wurde. Mittlerweile haben über 30 Partner die Lübecker Erklärung unterzeichnet. Sie bilden zusammen ein breites gesellschaftliches Bündnis, das Rassismus, Gewalt, Hass und Intoleranz entgegentritt und die Akzeptanz sexuell und geschlechtlich unterschiedlicher Identitäten fördert.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Max Keldenich I Christian Kohl I Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein I Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431 988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium; www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH

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50 Jahre nach den Ausschreitungen in der New Yorker Christopher Street - ausgehend von der Stonewall Inn Bar - möchten wir mit dem Motto #CelebratePride an die Schwulen, Lesben und Trans*Menschen erinnern, die sich 1969 erstmals gegen Polizeiwillkür, Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung zur Wehr gesetzt haben.

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Seitdem hat die Pride-Bewegung auch in Deutschland viel verändert und erreicht: der Paragraph 175 StGB wurde 1969 zunächst entschärft, dann 1994 gänzlich abgeschafft, Homosexualität damit entkriminalisiert, die Opfer zum Teil rehabilitiert und entschädigt; ein Antidiskriminierungsgesetz, die Gleichstellung in der Ehe und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare wurden eingeführt.

Doch die Liste der Ziele und der damit verbundenen Forderungen der LSBTIQ*-Community ist immer noch lang. Ein Verbot sogenannter Konversionstherapien durch selbsternannte „Homoheiler“ und die Finanzierung durch die Krankenkassen muss durchgesetzt werden. Der Artikel 3 des Grundgesetzes soll künftig auch jene Menschen schützen, die aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität benachteiligt werden. Wir fordern einen selbstbestimmten dritten Geschlechtseintrag ohne Hürden, die Abschaffung des längst überholten Transsexuellengesetzes und ein Verbot von nicht-notwendigen Operationen zur "Normalisierung" an intersexuellen Kindern vor deren Einwilligungsfähigkeit. Geflüchteten LSBTIQ*-Menschen sind auf unseren besonderen Schutz angewiesen und benötigen ein sicheres Leben, Unterkunft und Bleiberecht.

Ist #CelebratePride da nicht nur ein „Feel Good“ - Motto, nicht ausreichend tiefgründig und politisch genug? Wir widersprechen: Denn was spricht dagegen, den Christopher Street Day mit Stolz zu begehen und 50 Jahre queere Widerstandsbewegung und politisches sowie gesellschaftliches Engagement fröhlich und friedvoll zu feiern?

Wir sind so bemüht, die Ernsthaftigkeit des CSD zu betonen - es soll eben keine Party sein und den homophoben Störern und geschichtsvergessenen Rechtspopulisten keine Fläche zum Angriff bieten - doch solange noch eine Regenbogenflagge als Symbol schwul-lesbischer, trans*, bi- und intersexueller Sichtbarkeit und queeren Selbstbewusstseins getragen wird, sind die bunten Paraden politische Demonstrationen. So lange diese Flagge - wo auch immer auf dieser Welt - als Provokation, homosexuelle Propaganda oder Zeichen der Freiheit bewertet bzw. kritisiert wird, ist es notwendig, sich zu verbünden und die sechs Farben in die Höhe zu halten.

Genau das werden wir am 17. August tun. Fröhlich, bunt, lautstark, sichtbar und selbstbewusst werden wir unsere Forderungen an die Politik und die Gesellschaft präsentieren.

Der Lübecker CSD e.V. wünscht allen eine interessante Veranstaltungswoche und ein erfolgreiches Pride-Wochenende. Und… #CelebratePride!

Alle Informationen zum Programm findet ihr hier.

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