Echte Vielfalt

Beratung und Recht

Gewalttaten gegen lesbische Frauen, schwule Männer, bisexuelle Personen, transgender, inter* und queere Menschen (LSBTIQ*) haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.

Um Vertrauen zu schaffen und zu verdeutlichen, dass wir NEIN zu jeglicher Form der Hasskriminalität sagen, stehen Ihnen bei der Landespolizei Schleswig-Holstein Ansprechpersonen für LSBTIQ* zur Verfügung.

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Nur wenn Sie sich an die Polizei wenden, können Straftaten aufgeklärt oder verhindert werden.

Unsere Ansprechpersonen für LSBTIQ* sind per E-Mail oder Telefon für Sie erreichbar. Sie können für Anzeigen auch die Online-Wache nutzen.

Die Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ* der Landespolizei Schleswig-Holstein steht jeder/ jedem offen. Sie ist im Besonderen Ansprechpartner*in für LSBTIQ* Gewaltopfer sowie für Initiativen und Organisationen, die sich der Aufklärung und Prävention widmen.

Auch innerhalb der Polizeiorganisation steht die Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ* den Dienststellen beratend und unterstützend zur Verfügung.

Die Aufgaben werden landesweit behördenübergreifend von zwei Polizeibeamten wahrgenommen.

Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ* der Landespolizei

Mühlenweg 166 24116 Kiel

Tel.: 0431 160 60020

Beratung und Vermittlung: LSBTIQ@polizei.landsh.de

https://www.schleswig-holstein.de/lsbtiq

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Der Schleswig-Holsteinische Landtag befasst sich heute (26.9.) mit der geschlecht­lichen Identität. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte das Bundesverfassungsgericht ein Grundsatzurteil gefällt, nach dem auch die geschlechtliche Identität jener Personen geschützt ist, die weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen sind. Daher müsse auch das Personenstandsrecht einen weiteren positiven Geschlechts­eintrag zulassen.

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Derzeit  arbeitet die Bundesregierung an einer Gesetzesänderung, die das Urteil in Bezug auf das Personenstandsrecht umsetzt. Der jetzige Entwurf sieht vor, als drittes und neues Merkmal die Kategorie „divers“ einzuführen.

Familienminister Dr. Heiner Garg betont:

„Ich begrüße, dass sich die Bundesregierung hier den Wünschen der Betroffenen angeschlossen hat und den Begriff divers berücksichtigen möchte. Wir sollten die Wünsche der Betroffenen nicht nur respektieren, sondern sie in den Mittelpunkt unserer Überlegungen stellen. Deshalb sollten wir auch keine hohen Hürden für eine Änderung der Geschlechtsangabe aufbauen. Die Betroffenen haben oftmals eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Sie sollten der geschlechtlichen Identität Ausdruck verleihen können, die sie fühlen. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellt klar, dass die geschlechtliche Identität aller zu schützen ist. Das bedeutet für mich daher auch: Niemand sollte sich für seine Identität rechtfertigen müssen.“

Verantwortlich für diesen Pressetext: Susann Wilke | Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431  988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.sozialministerium.schleswig-holstein.de

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Beratung
  • per Telefon, SMS und Messenger-Apps 0160-95731572
Intersexuelle Menschen e.V. Bundesgeschäftsstelle/ Beratung Slebuschstieg 6 20537 Hamburg

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https://im-ev.de/beratung/

Für uns ist der Umgang mit Intergeschlechtlichkeit eine Alltagserfahrung. Wir möchten daher Menschen, die sich aus persönlichen Gründen mit einer Diagnose aus dem Bereich „Variante der Geschlechtsentwicklung (DSD)“ auseinander setzten müssen, dabei unterstützen, ihren eigenen Weg im Umgang mit der Diagnose zu finden. Der Verein Intergeschlechtliche Menschen e.V. (Bundesverband) ist Träger zahlreicher Beratungsangebote für intergeschlechtlich geborene Menschen und deren Angehörige. Selbstverständlich können sich auch Menschen, die nicht intergeschlechtlich sind, mit ihren Fragen an uns wenden.

Wir beraten bundesweit:

  • Intergeschlechtliche Jugendliche und Erwachsene,
  • Angehörige intergeschlechtlich geborener Kinder
  • Junge Menschen mit intergeschlechtlicher Entwicklung
  • Intergeschlechtlich geborene Menschen (unabhängig ihrer Identität, ihrer persönlichen Lebenswege und ihres sozialen Geschlechts)

Unser Angebot umfasst dabei die folgenden Bereiche:

  • Information und Beratung rund um die Thematik „Leben zwischen den Geschlechtern“
  • Vermittlung zur Peerberatung und zu qualifizierten Peerberatern über den Verein Intersexuelle Menschen e.V. (Bundesverband)
  • Kontaktherstellung zu Selbsthilfegruppen

 

Peer-Beratung

Intersexuelle Menschen e.V.
Peerberatung
Bahnhofstraße 8
23818 Neuengörs OT Altengörs

https://im-ev.de/peerberatung/

In diesem speziellen Angebot des Vereins Intersexuelle Menschen e.V. beraten ausschließlich in Lerngruppen ausgebildete intersexuelle „Expert_innen“ in eigener Sache“. Dieses sind Menschen aus allen Altersgruppen und Eltern intersexueller Kinder. Es mag andere Angebote geben, doch nur die über die Bundesgeschäftsstelle vermittelten Peerberatungsgespräche garantieren die Beratung durch qualifizierte Erfahrungsexpert_innen.

Für den Ratsuchenden ist die Peerberatung kostenfrei.
Wir kommen zu Ihnen wenn Sie dieses möchten.
Wir beraten im ganzen Bundesgebiet von Berchtesgaden bis Flensburg.
Wir wissen was es heißt, Eltern eines intersexuellen Kindes oder selbst intergeschlechtlich geboren zu sein.

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AWO Schleswig-Holstein gGmbH Psychosoziale Dienste Schönberger Landstraße 67 24232 Schönkirchen Tel.: 04348/ 91 73 18 Fax: 04348/ 91 73 33 www.awo-sh.de 

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https://www.awo-sh.de/main/betreuung-beratung/beratung/psychosoziale-beratung/beratung-bei-transidentem-empfinden/

Celine Lange
celine.lange@awo-sh.de
Thomas Kolodzik
thomas.kolodzik@awo-sh.de

Die Transidentität einer Person kann erhebliche, psychische Belastungssituationen hervorrufen. Durch das “Nicht-Verstanden-Werden” des näheren oder weiteren Umfeldes und das “Fremdfühlen” können psychische Erkrankungen entstehen. Im Prozess der Transition kann sich diese Belastung noch verstärken.

Unser Beratungsangebot richtet sich an Menschen ab 14 Jahren, die eine psychische Unterstützung aufgrund dieser Belastungssituation benötigen. Wir bieten stützende, stabilisierende Gespräche, fachbezogene Informationen zur eventuellen Transition und eine Vermittlung zu weiterführenden Hilfen, Therapien und Fachärzten.

Im Schwerpunkt unserer Arbeit steht Ihre psychische Gesundheit. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam einen positiven Weg für Ihre Zukunft ebnen.

Unser Angebot ist für Sie kostenfrei und kann auf Wunsch anonym genutzt werden.
Kontaktieren Sie uns gerne zur Vereinbarung eines telefonischen oder persönlichen Beratungstermins.

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